Sheryl Crow - C´mon, C´mon - Cover
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Sheryl Crow C´mon, C´mon


  • Label: A&M/Universal
  • Laufzeit: 60 Minuten
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9/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Diese absolut gelungene Platte ist der Soundtrack für den Sommer 2002!

Wer hätte gedacht, dass Sheryl Crow nach ihrem letzten, recht düster klingendem Studioalbum „The globe sessions“ (1998) und einer uninspirierten Live-CD („Live from Central park“, 1999) mit „C'mon, c'mon“ unter der Mithilfe einiger berühmter Musikerkollegen eines der Sommeralben des Jahres abliefern würde. Zwar ist es oftmals so, dass eine all zu große Heerschar egozentrischer Stars nicht gerade dazu beiträgt, dass ein Album homogen klingt. Aber in diesem Fall verhält es sich genau andersherum. Mit tatkräftiger Unterstützung von Liz Phair, Natalie Maines, Lenny Kravitz, Don Henley, Stevie Nicks, Emmylou Harris und Gwyneth Paltrow (!) wird der Geist des „Tuesday night music club“ nach zehn Jahren wiederbelebt.

Die mittlerweile 40-jährige Sheryl Crow bietet 14 Songs auf, bei denen mindestens zehn über alles erhaben sind, was in der letzten Zeit im Bereich Gitarrenpop produziert wurde. Die meisten Tracks gehen sofort ins Ohr und bieten bisweilen grandiose Melodien auf. So zählen das gemeinsam mit Starproduzent Marti Frederiksen (Def Leppard, Pink, Aerosmith, Mick Jagger) geschriebene „Diamond road“ und der hitverdächtige Titelsong zu den grandiosesten Kompositionen der letzten Zeit. Aber auch Stücke, wie das mit Don Henley im Duett gesungene „It´s so easy“ und „Steve McQueen“, geschrieben zusammen mit Multiinstrumentalist John Shanks (Michelle Branch, The Corrs, Melissa Etheridge, Chris Isaak) wissen zu gefallen und verraten vielleicht das Geheimnis dieser Platte: Gitarrenbetonte, bewusst simpel und klar strukturiert gehaltene Songs ohne Schnickschnack und Experimente.

Fazit: Diese absolut gelungene Platte ist der Soundtrack für den Sommer 2002!

Anspieltipps:

  • Steve McQueen
  • C’mon, c’mon
  • Diamond road
  • Soak up the sun
  • Missing
  • Over you
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