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Soundtrack The Lizzy McGuire Movie


  • Label: Walt Disney Records/WEA
  • Laufzeit: 46 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Hilary Duff zählt zur Riege der hoffnungsvollen Jungschauspielerinnen in den USA. Sie begann als Hauptdarstellerin der TV-Jugendserie „Lizzie McGuire“ und setzt jetzt, im Alter von gerade mal 15 Jahren, zum großen Sprung zur Leinwandheldin und zum Schallplattenstar an. Nach Auftritten u.a. in „Casper“ und „True Women“ startet am 6. November der Kinofilm „The Lizzy McGuire Movie: Popstar auf Umwegen“, in dem Duff die Hauptrolle spielt. Daneben rauschte sie mit ihrem ersten Soloalbum „Metamorphosis“ in den Billboard-Charts geradezu auf Platz 1. Beteiligt war der Nachwuchsstar schon an drei Alben, für die Fräulein Duff zwei Platinauszeichnungen einheimsen konnte. Eine davon bekam sie für den „Lizzie McGuire“-Soundtrack, auf dem sie drei Songs darbietet. Das Album konnte sich sechs Wochen in den US-Top-10 halten und über eine Million Einheiten absetzen.

„The Lizzy McGuire Movie: Popstar auf Umwegen“ handelt von der 15-jährigen Lizzie und ihrem besten Freund Gordo, die sich auf Klassenfahrt nach Italien begeben. In Rom angekommen, wird Lizzie mit der berühmten Pop-Sängerin Isabella, der sie unglaublich ähnlich sieht, verwechselt. Paolo, Isabellas Ex-Freund, ist von der Ähnlichkeit verblüfft und begeistert. Er beginnt Lizzies Herz zu erobern, zeigt ihr „sein“ Rom und überredet sie schließlich sogar, Isabellas Rolle bei einer großen Preisverleihung zu übernehmen. Von nun an führt Lizzie ein wunderbares und aufregendes Doppelleben voller Glitzer und Glamour und verwandelt sich von einem tollpatschigen Teenie in einen hinreißenden Popstar. Dieses neue Leben wird von Gordo mit gemischten Gefühlen beobachtet, wird er sich doch allmählich seiner wahren Gefühle für Lizzie bewusst.

Nichts Neues also im Land des gepflegt-seichten Teenie-Films. Aber das ist auch total egal, denn die „Lizzy McGuire“-Zielgruppe liegt grob geschätzt bei 6 - 12-jährigen Teenagern, die sich einen solchen Film einmal im Leben anschauen werden und sich dann, der Zielgruppe entwachsen, einer relevanteren Art des Kinos zuwenden werden. Damit die Kids bis dahin auf ihre Kosten kommen, gibt es natürlich einen entsprechenden Soundtrack, der mehr (Atomic Kitten, Taylor Dayne, Vitamin C) oder weniger (The Beu Sisters, Cooler Kids, Jump5, Paola & Isabella) bekannte Teen-Pop-Acts präsentiert, die ein Sammelsurium nett klingender Radio-Dutzendware abliefern, das in einer Dreiviertelstunde am Hörer vorbei fliegt, ohne auch nur eine klitzekleine Gefühlsregung auszulösen. Ganz passable Hooklines (Hilary Duff – „Why not”, Atomic Kitten – „The tide is high”, Haylie Duff – „Girl in the band”) gehen Hand in Hand mit völlig belanglosem Dudel-Pop (Jump5 – „Shinig star”, Cooler Kids – „All around the world”, LMNT – „Open your eyes to love”) und abscheulichen Wiederbelebungsversuchen abgetakelter Altstars (Taylor Dayne – „Supermodel”). Das braucht schlicht und ergreifend niemand, sodass es eigentlich nur lauten kann: Finger weg von diesem irrelevanten Müll!

Anspieltipps:

  • Vitamin C – „Volare”
  • Hilary Duff – „Why not”
  • Dean Martin – „On an evening in Roma”
  • The Beu Sisters – „You make me feel like a star (Lizzie Mix)“
  • Cliff Eidelman – „Orchester suite from the Lizzy McGuire Movie”
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