Soundtrack - School Of Rock - Cover
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Soundtrack School Of Rock


  • Label: Atlantic/WEA
  • Laufzeit: 59 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Jack Black ist eine coole Sau! Punkt. Aus. Nicht nur, dass es das 35-jährige Multitalent aus Hermosa Beach, Kalifornien seit seinem ’92er-Filmdebüt in Tim Robbins Politsatire „Bob Roberts“ auf Rollen in über 30 Filmen gebracht hat (darunter Auftritte in „Dead Man Walking“, „Cable Guy“, „Der Schakal“, „Der Staatsfeind Nr. 1“ oder dem Kult-Klassiker „High Fidelity“), nein, der Bursche ist auch ein unglaubliches Bühnentalent, das zusammen mit seinem vollschlanken Kumpel Kyle Gass zig Jahre als Rock-’N-Roll-Parodie-Truppe durch die Staaten tingelte und für geraume Zeit in der amerikanischen Pay-TV-Serie „Tenacious D: The Greatest Band On Earth“ sein Unwesen trieb.

Da ist es doch an der Zeit, dass man dem guten Herrn Black eine Filmrolle auf den schlanken Leib schneidert, was Leinwandkollege und Drehbuchautor Mike White (spielt den „Ned Schneebly“ in „School Of Rock“) getan hat, indem er für Jack Black den Part des gescheiterten Rockmusikers Dewey Finn entwarf. Dieser schlüpft in die Maskerade eines Aushilfslehrers an einer Elite-Grundschule, der den versnobten Bälgern mal so richtig zeigt, wo der Rock-’N-Roll-Hammer hängt. Daraus ergibt sich ein familienkompatibler Gute-Laune-Streifen, der getragen von Jack Blacks überdrehter Leinwandpräsenz, einfach nur für unbekümmerten Spaß beim Zuseher sorgen will. Selbstverständlich, dass der Soundtrack zu so einem putativen Blockbuster mit einer geballten Ladung des „Who is Who“ in der Rockmusik aufwatet. Und so bietet das „School Of Rock“-Album eine Achterbahnfahrt durch die Geschichte des Rock der 60er- und 70er-Jahre, die selbstredend nicht alle Geschmäcker abdecken kann (und will), aber für die meisten Freaks ein paar herausragende Songs im Gepäck hat.

Dementsprechend sind auf der Soundtrack-CD einige der ganz großen Stars wie The Who („Substitute“), The Doors („Touch me“), Cream („Sunshine oy your love“) und Led Zeppelin („Immigrant song“) vertreten. Es kommen aber auch unerwartete Helden des Rock wie T-Rex („Ballrooms of Mars“) und The Ramones („My brain is hanging ipside down “) zu Ehren. Dazu geben die neuen Superstars der britischen Insel, The Darkness, mit „Growing on me“ einen Auszug aus ihrem aktuellen Album „Permission To Land“ zum Besten und spielte die extra für den Film zusammengestellte Combo No Vacancy mit „Fight“ und „Heal me, I’m heartsick“ zwei lupenreine Hitsongs ein. Die Geschichte der Neuzeit des Rock wird durch Stevie Nicks („Edge of seventeen“) und die durch einen Auftritt als Begleitung von Ewan McGregor im Film „Velvet Goldmine“ bekannten Wylde Rattz („TV eye“) abgedeckt. Höhepunkte des Films und damit auch der CD sind aber die Auftritte der School Of Rock, die den Anfang und das Ende des Albums bestreiten. So folgt als Rausschmeißer das AC/DC-Cover „It's a long way to the top“, in dem Jack Black auf seine unnachahmlich schräge Art den Rock ’N Roll aufs Korn nimmt. So let’s get rockin’ ladies and gentleman!

Anspieltipps:

  • The Who - Substitute
  • The Doors - Touch me
  • Led Zeppelin - Immigrant song
  • The Darkness - Growing on me
  • No Vacancy - Heal Me, I'm heartsick
  • School Of Rock - It's a long way to the top
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