Diverse - Irgendwo In Deutschland - Cover
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Diverse Irgendwo In Deutschland


  • Label: Edel Records
  • Laufzeit: 73 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Pop-Rock made in Germany – Das kann sich hören lassen! Irgendwo in Deutschland gibt es eine neue deutsche aufstrebende Pop-Szene, die inzwischen die Charts erobert. Irgendwo in Deutschland drängeln sich die Bands mit der frecher Attitüde der frühen Punk- und NDW-Bewegung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Irgendwo in Deutschland wagt die deutsche Musikszene mit frischem Selbstbewusstsein den Aufbruch ins neue Jahrtausend.

Es scheint eine neue Hoch-Zeit für deutschsprachige Musik angebrochen zu sein. Immer mehr Deutsche Bands und Künstler sprießen aus dem Boden und trotz des kommerziellen Erfolges scheinen die Acts ihren Charakter und ganz persönlichen Charme zu wahren. Allerhöchste Zeit also, dieser Bewegung einen eigenen Sampler zu widmen. „Irgendwo in Deutschland“ vereint einige der wohl besten deutschsprachigen Acts der heutigen Zeit, ohne sich dabei stilistisch zu sehr festzulegen. Trotzdem überzeugt das Album als Einheit, die nicht nur neue Hoffnung für die deutsche Pop-Bewegung, sondern auch jede Menge Spaß mit sich bringt.

Den Platz des Opening-Acts übernimmt gleich eine der momentan angesagtesten Deutschen Bands – Silbermond samt ihrer Debütsingle „Mach´s dir selbst“. Weiter geht es mit einem Mix aus bekannten und weniger bekannten Songs. MIA präsentieren ihren Song „Hungriges Herz“, mit dem sie auch beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest angetreten sind. „Ich und Elaine“, der Dauerbrenner von 2raumwohnung, ist eben so vertreten wie die erste Single-Auskopplung des Albums „Burli“ der Sportfreunde Stiller – „Siehst du denn das genau so?“. Und auch die Berliner Überflieger von Rosenstolz dürfen natürlich nicht fehlen und präsentieren ihren Song „Liebe ist alles“. Aber auch wenig bekanntere Künstler wie Timo Langer, Klee, Flash & Gordon, Die Elenden, The Wohlstandskinder, Smul Meier Band, Tsunami oder Bettina Schelker sind mit von der Partie. Die Hamburger Schule darf natürlich auch nicht unbeachtet bleiben und wird von Die Sterne samt Song „Hau drauf und hau ab“ bestens vertreten. Winson, Virginia Jetzt! und Angelika Express – drei der Shooting-Acts des letzen Jahres – natürlich auch mit dabei. Elektronische Leckerbissen gibt’s dann noch mal von Toktok und Nena sowie von Paula.

„Irgendwo in Deutschland“ ist somit ein rundum gelungener Sampler, der zwar Bands wie Wir sind Helden, Tocotronic, Blumfeld oder Tomte vermissen lässt, jedoch trotzdem eine bunte Mischung durchaus guter bis sehr guter Bands und Künstler präsentiert, wobei gerade die unbekannteren interessant sein dürften.

Anspieltipps:

  • MIA - Hungriges Herz
  • Winson - Liebeskummer ist Luxus
  • 2raumwohnung - Ich und Elaine
  • Paula - Die Stadt
  • Virginia Jetzt! - Mein sein
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