Meat Loaf - Bat Out Of Hell: Live - Cover
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Meat Loaf Bat Out Of Hell: Live


  • Label: Mercury/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 70 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Meat Loaf Live! Das ist in erster Linie Power- und Bombastrock und einzigartiger, orchestraler Sound.

Meat Loaf alias Marvin Lee Aday wird 1951 in Dallas, Texas geboren. Mit 15 Jahren reißt er zu Hause aus und zieht nach L.A.. Bereits 1967 macht er sich einen Namen als Sänger in den Bands „Meat Loaf Soul“ und „Popcorn Blizzard“. Mitte 1970 wechselt er das Fach. Seine neue Welt dreht sich nun um Musical-Bühnen und er lässt sich für Kinoproduktionen engagieren. Er steht seinen Mann in „Hair“, „Rainbow“, „More Than You Deserve“ und natürlich, weltweit ein absoluter Kult-Musicalfilm, in „The Rocky Horror Picture Show“ – als Motorrad-Rocker Eddie. 1977 wirft Meat Loaf seine erste Platte auf den Markt. „Bat Out Of Hell“. Diese besteht zum größten Teil aus Songs der zeitgenössischen Musical-Version der Peter Pan Saga „Never Land”, seines Freundes, Musical-Produzenten, Managers und langjährigen Begleiters Jim Steinman. Die Fachwelt überschlägt sich nach kurzem Zögern förmlich. „Ein neuer Star am Rock ’n’ Roll Himmel erobert die Musikwelt“.

1993 kommt, einem Paukenschlag gleich, „Bat Out Of Hell II“ auf den Markt und steigt von null auf eins in den britischen und in den amerikanischen Charts. Bombastrock der besonderen Art. Meat Loaf in Bestform. Abgespeckt um einige Kilos leichter, zelebriert er Stück um Stück der neuen Platte. Es gleicht einem Ritt durch Wagners Wallküren. Pompöse, manchmal etwas überladene Rocknummern, die trotz aller Power immer eine Ecke für Sentimentalitäten lassen. „Der Robert De Niro des Rock“ zeigt sich ausgeschlafen und sportlich agil und dynamisch. Mit „Welcome To The Neighbourhood“ legt Meat Loaf 1996 nach. Sogar so toll nach, dass er eine Platin-Auszeichnung erhält. Das 2003er-Werk „Couldn´t Have Said It Better“ verlor etwas an Orchestralität und Kraft, überzeugte aber mit sattem Rock und powervoller Stimme.

2004 zeigt sich Meat Loaf nach langer Abstinenz wieder auf der Konzertbühne. „Bat Out Of Hell: Live With The Melbourne Symphony Orchestra“ ist ein Konzert, das am 20. und 22. Februar 2004 in Melbourne aufgezeichnet wurde und „Bat Out Of Hell“ in vollem Glanz verspricht. Der sympathische Texaner ist und bleibt unersetzlich. Er gehört trotz allem Kultstatus ins Hier und Jetzt. Meat Loaf ist Entertainer, Schauspieler und erstklassiger Musiker zugleich. Dies beweist er uneingeschränkt auf der vorliegenden CD. Es gibt kaum einen, der so tief in seiner Musik verstrickt ist und eintaucht wie er. Er ist einfach versessen von dem, was er tut. Obwohl Meat Loafs Auftritte schon immer von ganz besonderer Qualität waren, können diese Aufnahmen als seine bisher spektakulärste Produktion bezeichnet werden. Tänzer, Chor, diverse Drummer und ein 60-köpfiges Orchester – eine perfekte Ergänzung.

„Rock‘n’Roll For Ever”. Meat Loaf brüllt es raus, lässt es jeden spüren, der es hören möchte. Dieses Album ist ein gelungenes Dokument erstklassiger Live-Präsentation. Meat Loaf in Bestform. Ein tolles Orchester, eine gewaltige Band und u.a. als Special Guest: Patti Russo (Vocals). Es beinhaltet Songs wie „Bat out of hell“, „Dead ringer“, „You took the words right out of my mouth“, „I´d so ynything for love”. Ein unterhaltsames Konzertereignis, voller Witz, Ironie und Coolness, in typischer Meat-Loaf-Manier.

Meat Loaf Live! Das ist in erster Linie Power- und Bombastrock und einzigartiger, orchestraler Sound. Der charismatische, vor Ausstrahlungskraft strotzende Rock-Oldie zeigt es Allen.

Anspieltipps:

  • Bat Out Of Hell
  • I´d Do Anything For Love
  • Paradise By The Dashboard Light
  • You Took The Words Right Out Of My Mouth
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