Dry Kill Logic - The Dead And Dreaming - Cover
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Dry Kill Logic The Dead And Dreaming


  • Label: Steamhammer/SPV
  • Laufzeit: 37 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

„The Dead & Dreaming“ heißt das mittlerweile vierte Album der vier Jungs von Dry Kill Logic aus den USA, welches am Ende September in die Läden kommt und erneut NuMetal der Marke Korn oder Slipknot präsentiert. Seit 1993 existiert die Gruppe, die sich vorher Hinge nannte. Dry Kill Logic haben mit der Musik, die sie konsequent leben, alle üblichen Höhen und Tiefen erlebt. Auf ihrem eigenen Indie-Label Psychodrama veröffentlichten sie ihre ersten beiden Independent-Werke (das ´98er „Cause Moshing Is Good Fun!“ und das ´99er „Elemental Evil“), bevor sie sich im Jahre 2000 mit Scrap 60 Productions zusammenschlossen und das hoch gelobte „The Darker Side Of Nonsense“ produzierten, das 2001 durch Roadrunner/Island Def Jam Records veröffentlicht wurde.

2002 kam das Jahr des Umbruchs. Nicht nur Gitarrist Scott Thompson verließ die Band, sondern man trennte sich zudem von Roadrunner um auch weiterhin die Musik machen zu können, die man sich vorgestellt hatte. Wiederum ein Jahr später begann man im Februar 2003 mit den Arbeiten am neuen Album in Mt. Vernon, New York. Das Songschreiben war der reinste Kreativschub und umfasste schnell 35! Songs, inklusive der 11 Stücke, die für das Album ausgewählt wurden. Die Band nahm lediglich einige weinige Auszeiten zwischen den Studiosessions, um eine gesunde Dosis an Konzerten zu spielen, darunter ihre allererste Arena-Show in Anchorage, Alaska und einige ausgesuchte Gigs der 2003er Jägermeister Music Tour mit den Metal-Ikonen Slayer und Hatebreed. Die Zeit war also gekommen, um das neue Material genau dorthin zu bringen, wo es hingehört: auf die Bühne.

Harter, grooviger Drum- und Bass-Sound, schwere Gitarrenriffs, die mit vereinzelten herausstechende Tönen garniert werden und das leicht manierierte „I hate everything“-Gebrüll finden sich auch auf „The Dead & Dreaming“ wieder. Anders wie bei anderen Nu-Metal-Acts gibt’s bei Dry Kill Logic diese Straightness, die sie auch für Fans der puren Metal-Music interessant machen könnte, zumal sie zu Anfangszeiten Coverversionen von Flotsam And Jetsam und Exodus bei Auftritten gespielt haben. Mit „The Dead & Dreaming“ gelingt den Jungs von Dry Kill Logic ein gelungenes jedoch nicht bahnbrechendes Album, das sowohl das Interesse der Nu-Metaller als auch derer, die noch auf den guten „reinen“ Metal setzten, wecken könnte.

Anspieltipps:

  • Buckles
  • Push/Pull
  • Then You Lie
  • Hindsight
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