The More I See - The Wolves Are Hungry - Cover
Große Ansicht

The More I See The Wolves Are Hungry


  • Label: Steamhammer/SPV
  • Laufzeit: 49 Minuten
Artikel teilen:
6/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Wölfe sind hungrig auf The More I See und frischen Metal, denn mit „The Wolves Are Hungry“ erscheint Ende September das Debütalbum Englands heißester neuer Metal-Band The More I See. Schon wie auf ihrer 5-Track EP „Don’t Look Now I’m Living“ aus dem vergangenen Jahr setzen die Jungs aus Peterborough auf die guten alten Metal-Werte.

Beeinflusst durch einige großartige Jahre, in denen eine riesige Bandbreite von Punk-, Metal- und Hardcore-Formationen die Fans in aller Welt begeisterten, wurde The More I See im Frühjahr 2002 gegründet. Versessen darauf, Musik mit Kraft, Energie und bissiger Intelligenz zu kreieren, stellten die beiden Gründungsmitglieder Gizz Butt (Leadgitarre/Gesang) und Gavin King (Rhythmusgitarre) sorgfältig ein Team aus Gleichgesinnten zusammen, die ihre Leidenschaft teilten. Mit Bassist Lee Churchill, Frontmann Chad und Drummer Alex Cummins fand man die fehlenden Teile des Puzzles.

Als erstes erschien die 5-Track EP „Don’t Look Now I’m Living“, die 2003 vom deutschen Underground-Label Modern Noise veröffentlicht wurde und eine ganze Reihe positiver Reviews in der europäischen Rockpresse nach sich zog. Ihr Debütalbum „The Wolves Are Hungry“ wurde in Südfrankreich aufgenommen und von Andy Sneap gemischt, einem der besten Metal-Produzenten der Welt. Die ursprüngliche messerscharfe Keule von Anthrax, die brutale Eleganz früher Metallica, die unvergleichliche melodische Macht von Cave In und Thursday, die dunkle Intensität von Alice In Chains und Tool, die atemberaubende Phantasie von Soilwork und In Flames … all dies scheint man hier in gewissen Maßen zu finden. Beginnend mit dem Nackenbrecher „Violate“ bis zum ruckartigen, bedrohlichen „A Price On Your Head“ ist dies scheinbar Metal in seiner rabiatesten und emotional schärfsten Ausdrucksweise. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass The More I See den Metal nichts neu erfinden und auch keine neuen Wege zu gehen scheinen, jedoch ein rundum gelungenes Debütalbum präsentieren, das Lust auf mehr macht.

Anspieltipps:

  • Near Extinction
  • Born Freaks
  • Last Hope
Neue Kritiken im Genre „Heavy Metal“
6.5/10

The Book Of Souls: Live Chapter
  • 2017    
7.5/10

Cold Dark Place EP
  • 2017    
8/10

The Rise Of Chaos
  • 2017    
Diskutiere über „The More I See“
comments powered by Disqus