The Glimmers - Remixed, Re-edited And Phucked Up - Cover
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The Glimmers Remixed, Re-edited And Phucked Up


  • Label: Eskimo Records
  • Laufzeit: 70 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit den Glimmer Twins auf waghalsige Irrfahrt durch die 80er! Auf ihrer neuen Mix-CD „Remixed, Re-edited And Ph#cked Up“ nimmt uns das Kult-DJ-Team The Glimmer Twins mit auf eine rasante und waghalsige Irrfahrt durch die 80er Jahre und präsentiert dabei einen gewöhnungsbedürftigen aber durchaus hörenswerten Mix aus Rock, HipHop, Elektronika und Synthiesounds. Beeinflusst durch DMC Mix-Tapes, Grandmaster Flash, Beat Street und Graffiti, starteten David und Mo anno 1985 ihre ersten Gehversuche als DJs in einem kleinen Club im belgischen Gent. Von HipHop bis Populärmusik fand man zu der Zeit alles in ihren Sets wieder. Nur zwei Jahre später verpflichtete sie der legendäre Club Fifty Fine für die samstägigen Partynächte. New Beat, New Wave und Old School Acid House standen von nun an für ihre Musik.

Die Jahre zogen ins Land und The Glimmer Twins mauserten sich zu einem gefragten Act in ganz Belgien. Ihr Siegeszug führt sie aber heutzutage auch durch die restlichen Clubs in Europa und dem Rest der Welt - London, Lissabon, Paris, Berlin, München, Barcelona, Madrid, Warschau, New York, Miami, um nur einige Stationen der beiden zu nennen. Mit „Remixed, Re-edited And Ph#cked Up“ steht nun ab Ende Oktober endlich auch ihre erste Mix-CD in den Läden, die ihren unverwechselbaren Sound widerspiegelt. Insgesamt 19 Tracks beinhaltet der knapp 70minütige Mix mit Interpreten wie Queen, Pete Shelley, Roxy Music, Whitey und den Jungle Brothers. Kein geringerer als Freddie Mercury setzt mit „Body Language“ gleich mal zum Opener an. Es folgt „Popuzuda Rock’n’Roll“ von De Fella, welches ein wenig an den Run DMC typischen Mix aus Rock und HipHop erinnert. Bei dem Song „Hot In The City“ wartet man dann zwar vergebens auf die Vocals von Billy Idol, trotzdem ist es dadurch nicht weniger hörenswert.

Nach straightem E-Gitarren-Sound in „Okay (Mondo Dub) von The Sexmachines wartet dann das erste wirkliche Highlight auf die Gehörgänge: „Jukebox Babe“ von Alan Vega, Halbstarken-Petticoat-Mukke der 50er Jahre minimal zeitgemäß aufgewertet – genial. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist die Coverversion des Club-Hits „Satisfaction“ von Benni Benassi – hier von Whomadewho rotzig, dreckig, duettartig umgesetzt. „I’ll House You“ von den Jungle Brothers, neu herausgebracht von den Glimmer Twins, sei dann auch noch zu erwähnen. Alles in allem gelingt den Glimmer Twins mit „Remixed, Re-edited And Ph#cked Up“ ein 80er Jahre beeinflusster Mix aus diversen Musik-Genres der durchaus überzeugen kann. Wie anfangs schon erwähnt, ist das Ganze etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich dann aber mit der Materie vertraut gemacht hat, steht dem exzessiven Partyvergnügen nichts mehr im Wege.

Anspieltipps:

  • Alan Vega – Jukebox Babe
  • !!! – Hello? Is This Thing On? (Thomas N’ Eric’s Rub and Tug Throwdown)
  • Roxy Music – Angel Eyes
  • Whomadewho – Satisfaction
  • Jungle Brothers – I’ll House You (A House Is Not A Hut)
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