Diverse - Best Of Black ´04 - Cover
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Diverse Best Of Black ´04


  • Label: Sony Music Media
  • Laufzeit: 154 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Durch das illegale Herunterladen von Musik aus dem Internet und dem regen Tausch der ergatterten Tracks, sind die Verkaufszahlen für Musik-Sampler wie „Bravo Hits“, „The Dome“, „Kuschelrock“ und vielen mehr rapide in den Keller gegangen. Das mag für die Plattenfirmen und die beteiligten Künstler, die dadurch einen warmen Geldregen außerhalb der Reihe einstecken konnten, ziemlich bitter sein. Für den Sampler-Markt bedeutete diese Entwicklung aber auch eine Art Selbstreinigung. Nur die besten Kopplungen bestanden auf dem hart umkämpften Markt und weisen auch in Zeiten der Krise ansehnliche Verkaufszahlen vor.

Zu den besseren Compilations zählt die seit Jahren etablierte „Best Of Black“-Reihe, die in diesem Winter in die nächste Runde geht und die 38 besten Black-Music-Tracks des Jahres 2004 präsentiert. Neben einigen Newcomern wird hier die geballte Hit-Power aus den amerikanischen und europäischen Charts geboten. So gibt J-Kwon mit dem Opener „Tipsy“ aus dem Album „Hood hop“ einen voll-fetten Dancefloor-Stomper zum Besten, dem in den nächsten knapp 2½ Stunden die Creme de la Creme der Black Music folgt. Der kleine Bow Wow peppt JoJos „Baby it’s you“ auf, Nelly erzählt von „My place“, Eamon und 3rd Wish Feat. Baby Bash lassen noch mal ihre Sommerhits „Fuck it (I don’t want you back)“ bzw. „Obsesion“ vom Stapel und aus der Abteilung hübscher Ladies beglücken uns unter anderem Kelis („Trick me“), Alicia Keys („You don’t know my name“), The 411 („Dumb“), Christina Millian („Dip it low“), Jamelia („Superstar“) und natürlich Beyoncé („Naughty girl“).

Die harten Jungs dürfen aber auch nicht fehlen. Snoop Dogg rappt auf „Holidae inn“ zusammen mit Ludacris und Chingy, Ja Rule präsentiert die Explicit Version von „Clap back“, gefolgt von einem weiteren halben Dutzend böser Buben. Als da wären LL Cool J („Headsprung“), Bubba Sparxxx („Deliverance”), Mase („Welcome back”), Jay-Z Feat. Pharrell Williams („Change clothes”), 213 („Groupie love”) und DMX („Where the hod at?”). Deutschland wird repräsentiert von Sido („Mein Block”) und Samy Deluxe („Zurück“), während die Superstar-Abteilung von Megaseller Usher („Burn”) angeführt wird. Dazu gesellen sich die Abräumer von Outkast („The way you move”), Kanye West („Through the wire”), Black Eyed Peas („Shut up”) und R. Kelly („Happy people”).

Damit ist „Best Of Black ´04“ eine echte Fundgrube für alle Black-Music-Fans, die sich auf die Essenz eines Jahres konzentriert und damit stilvoll und auf preiswerte Weise für weit über zwei Stunden herausragende Musik sorgt. Das ist doch allemal besser als Downloaden und Brennen, oder?

Anspieltipps:

  • J-Kwon – „Tipsy”
  • Eamon – „Fuck it”
  • Kelis – „Trick me”
  • Ja-Rule – „Clap back“
  • Jamelia – „Superstar”
  • Christina Millian – „Dip it low”
  • Bubba Sparxxx – „Deliverance”
  • Jay-Z Fest. Pharrell Williams – „Change clothes“
  • Chingy Feat. Ludacris & Snoop Dogg – „Holidae inn”
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