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Diverse Metallic Attack: The Ultimate Metallica Tribute


  • Label: Big Deal/Rough Trade
  • Laufzeit: 50 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Im Ausland ist es schon seit Dezember 2004 auf dem Markt, nun steht es endlich auch bei uns in den Regalen der Plattenhändler: Das ultimative Metallica Tribute-Album namens „Metallic Attack“. Die Verbeugung vor der größten Heavy-Metal-Band der 90er Jahre entstand unter der Federführung von Bruce Bouillet (Racer X) und Bob Kulick (Paul Stanley Band, W.A.S.P.). Darauf enthalten sind zehn Songs, die zur Hälfte von regulären Gruppen (Motörhead, Flotsam & Jetsam, Life After Death, Dark Angel, Death Angel) und von sogenannten All-Star-Projekten vorgetragen werden.

Die Songauswahl umspannt fast die gesamte Karriere der Bay-Area-Speed-Thrasher, die seit ihrem Debütalbum „Kill ´Em All“ (1983) einen unaufhörlichen Aufstieg in den Heavy-Metal-Olymp hinter sich gebracht haben. Dabei sind besonders die Zusammensetzungen der All-Star-Bands von großem Interesse, die sich wie ein Who is Who der Hardrock- und Metal-Welt lesen. Als da wären: Tommy Victor (Prong), Nuno Bettencourt (Extreme), Joey Vera (Amored Saint), Scott Travis (Judas Priest), Joe Lynn Turner (Deep Purple), Page Hamilton (Helmet), Blasko (Rob Zombie), Whitfield Crane (Ugly Kid Joe), Rocky George (Suicidal Tendencies), Marco Mendoza (Ted Nugent), Doug Aldrich (Whitesnake), Bruce Kulick und Eric Singer (Kiss), Chuck Billy und Alex Skolnick (Testament) sowie Randy Castillo und Mike Inez (Ozzy Osbourne).

Selbstverständlich klingen die Stücke etwas ungewohnt, wenn sie nicht von Metallica persönlich vorgetragen werden. Man vermisst irgendwie das angeberische Dicke-Hose-Drumming von Lars Ulrich, das ausgefeilte Gitarrenspiel von Kirk Hammett und das coole Shouting von James Hetfield. Doch es hätte mit dem Teufel zugehen müssen, wenn diese versammelte Topstarriege ernsthaft schlechte Qualität abgeliefert hätte. Zwar spielen die Herrschaften die Songs Note für Note nach und verzichten komplett auf individuell geprägte Einlagen, aber das soll als Tribut (die ja in der Regelböse in die Hose gehen!) durchaus gestattet sein. Deshalb: Gute Scheibe, Jungs!

Anspieltipps:

  • Whiplash
  • Motorbreath
  • Holier than thou
  • Master of puppets
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