Neal Schon - I On U - Cover
Große Ansicht

Neal Schon I On U


  • Label: Favorite Nations/ROUGH TRADE
  • Laufzeit: 61 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Wer auf instrumentale Musik steht, ein Faible für Progressive Rock hat und für ca. eine Stunde auf einen Sänger bzw. eine Sängerin verzichten kann, bekommt mit „I On U“ ein außergewöhnliches Werk geboten.

„Wheel in the sky”, „Lovin’, touchin’, squeezin’”, „Anyway you want it” - drei Songs, die jeder Mainstream orientierte Rockfan kennen sollte. Eingespielt wurden diese Klassiker von der amerikanischen Band Journey Den Posten des Gitarristen beim MOR-Flaggschiff bekleidete bis 1989 ein gewisser Neal Schon. Vor seiner Zeit bei Journey war Schon bei Santana aktiv. Nach dem Split wandelte er auf Solopfaden und war Mitglied der Supergruppe Bad English. Jetzt erscheint mit „I On U“ sein insgesamt achtes Soloalbum.

Zusammen mit Igor Len (Keyboards, Album Produktion) und Omar Hakim (Drums) hat der 51-Jährige ein Dutzend Instrumentalstücke eingespielt, in deren Vordergrund natürlich der verschiedenartige Klang der E-Gitarre steht. Stilistisch zwischen Gary Moore, Pink Floyd, Mike Oldfield und Joe Satriani angesiedelt, legt Neal Schon dabei einen 60-minütigen, progressiv angehauchten Soundteppich der Extraklasse aus, der für Puristen ein wahres Freudenfest darstellt.

Unterstützt von der hervorragenden Arbeit seiner Rhythmussektion und mit Hilfe der neuesten Studiotechnik, hat Neal Schon ein abwechslungsreiches Instrumentalalbum aufgenommen, das über sphärische Klangmalereien („Blue passion“, „Timeless motion“), groovige Tracks („I on u“, „The chamber”), mit fernöstlichem Flair versehene Songs („It will happen“), treibende Rhythmen („Burning bridges”, „Taken there“), hypnotische Soundgebilde („Moon dust”, „Urban angel“), Funky Groover („Loner’s dream”) und balladeskem Material („Father“), alles für den E-Gitarrenfan bereithält.

Wer auf instrumentale Musik steht, ein Faible für Progressive Rock hat und für ca. eine Stunde auf einen Sänger bzw. eine Sängerin verzichten kann, bekommt mit „I On U“ ein außergewöhnliches Werk geboten. Dieses erscheint übrigens auf dem Label von Gitarren-Gott Steve Vai (Favored Nations). Vielleicht ergibt sich da in der Zukunft die Möglichkeit einer Zusammenarbeit. Mal sehen. Wäre bestimmt interessant.

Anspieltipps:

  • Father
  • Blue passion
  • Taken there
  • It will hapen
Neue Kritiken im Genre „Rock“
Diskutiere über „Neal Schon“
comments powered by Disqus