Doves - Some Cities - Cover
Große Ansicht

Doves Some Cities


  • Label: Capitol/EMI
  • Laufzeit: 47 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Entdecken Sie die Welt von Doves! Nein, nicht die Seife … Die Tauben fliegen wieder! OK, vielleicht ein bisschen kitschig. Nichts desto trotz, veröffentlichten die Doves mit „Some Cities“ Ende Februar ihr viertes Album und versprühen damit erneut süßlich, melancholische Song zum Zuhören und Träumen.

1993 als Danceprojekt namens Sub Sub gestartet, landeten sie mit „Ain’t No Love (Ain’t No Use)“ gleich einen Riesenhit in England. Zwei Jahre später, der Schicksalsschlag und zugleich die 180°-Drehung der Band: das gerade neu eingerichtete Studio samt fast allen Aufnahmen geht in Flammen auf. Wieso, weshalb, warum? Man weiß es bis heute nicht genau. Fakt ist, fortan nennt man sich Doves und widmet sich der Gitarrenmusik. Bassist Jimi Goodwin übernahm den Gesangspart und kurz darauf wurde die erste EP namens „Cedar“ unters Volk gebracht. 2000 erschien dann ihr Debütalbum „Lost Souls“ – von den Kritikern gefeiert, von der Masse missachtet. Erst ihr zweiter Longplayer „The Last Broadcast“ schaffte den Sprung in die höheren Gefilde der britischen Charts.

Nach der 2003 erschienen B-Seiten-Sammlung „Lost Sides“ steht nun seit Ende Februar ihr neues reguläres Album mit dem Titel „Some Cities“ in den Läden. Von vielen Kritikern als schwach eingestuft, ist es aber dennoch ein nicht zu verachtendes Werk, welches mit dieser süßlichen Melancholie auffährt, die einem nicht nur zum Zuhören, sondern auch des Öfteren zum Träumen einladen dürfte. Oft als die neuen Radiohead betitelt und als musikalische Einflüsse The Smiths, New Order oder die Stone Roses erwähnt, versprüht das neue Album aber auch einen Hauch von Coldplay. Doch hey, wer keinen Bock auf Schubladendenken hat, der sollte sich selbst eine Meinung bilden und sich das neue Album der „Tauben“ zulegen. Denn auch wenn es von vielen als durchschnittlich bewertet wurde, gehört es in dieser Zeit der schlechten Musik definitiv zu einem der stärkeren Alben, die auch einen gewissen Tiefgang vorweisen können. Und gerade die Songs „Black and white town“, „Sky starts falling“ und „Some cities“ sind verdammt gute Rock-Stücke. Dazu Herzschmerz vom feinsten in „Ambition“ und „Someday soon“. Flieg, Taube flieg … und komm bald wieder.

Anspieltipps:

  • Black and white Town
  • Sky starts falling
  • Ambition
Neue Kritiken im Genre „BritPop“
5/10

Can´t Touch Us Now
  • 2016    
Diskutiere über „Doves“
comments powered by Disqus