Clutch - Robot Hive Exodus - Cover
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Clutch Robot Hive Exodus


  • Label: DRT Entertainment
  • Laufzeit: 55 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

14 hochklassige Tracks, bei denen Clutch-Fans wieder die eine oder andere Freudenträne verdrücken dürften.

Aufgrund der mitunter etwas eigentümlichen Veröffentlichungspolitik von Schallplattenfirmen wie zum Beispiel DRT Entertainment, erscheint das neue Clutch-Album „Robot Hive / Exodus“ in Deutschland nur knapp sieben Monate nach dem letzten Werk „Blast Tyrant“, das in den USA bereits im Sommer 2004 auf den Markt kam. Sei’s drum. Zum Image der Gruppe aus Germantown, Maryland als „America’s hardest working and hardest touring rock band“ passt dies sogar sehr gut.

„Robot Hive / Exodus“ entstand in den Bearsville Studios in Woodstock, wo bereits R.E.M., die Dave Matthews Band und Phish aufgenommen haben. Besonderer Wert wurde diesmal auf einen warmen, analogen Sound gelegt, zu dem auch das neue Bandmitglied Mick Schauer (Keyboards, Orgel), der für die 2004er „Blast Tyrant“-Tour dazu stieß, seinen Teil beitrug. Damit sind Neil Fallon (Vocals, Gitarre), Dan Maines (Bass), Tim Sult (Gitarre) und Jean-Paul Gaster (Drums) nicht nur zum Quintett angewachsen, sie verstärken ihren ultra-fetten Rock-Sound auch noch um eine weitere Nuance. Damit bleiben Clutch auch auf ihrem siebten Studioalbum der Maxime treu, ihre Hörer immer wieder aufs Neue zu überraschen.

Das Grundgerüst ihres Sounds bleibt dabei (Gott sei Dank!) nach wie vor erhalten. Die Jungs würzen ihren wunderbar harten Rock mit der Groove-Dynamik von Rage Against The Machine („Burning beard“), Deep-Purple-Orgeln („Never be moved“), kombiniert mit Rap-Einlagen („Gullah“) und echten Rhythmusschmankerln („Mice and gods”, „The incomparable Mr. Flannery”). Auch Blues-Einflüsse kommen nicht zu kurz („Gravel road“), wobei diesmal sogar ein alter Howlin’ Wolf Klassiker gecovert wurde („Who’s been talking?“). Dazu gesellen sich mit „Small upsetters“ und „Tripping the alarm“ zwei sehr feine Instrumental Tracks. Das ergibt 14 hochklassige Tracks bei knapp einer Stunde Spielzeit. Eine Stunde, bei der Clutch-Fans wieder mal die eine oder andere Freudenträne verdrücken dürften.

Anspieltipps:

  • Gravel road
  • Burning beard
  • Mice and gods
  • Land of pleasant living
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