Stephanie Hundertmark - Wishlist - Cover
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Stephanie Hundertmark Wishlist


  • Label: Bluwi/ALIVE
  • Laufzeit: 50 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Stephanie Hundertmark liefert mit „Wishlist“ ein bemerkenswertes Album ab, das Aufmerksamkeit und Beachtung verdient.

Für die Hamburgerin Stephanie Hundertmark spielte Musik schon immer die erste Geige. Bereits als Zehnjährige stieg sie ins Business ein und spielte ein Benefiz-Weihnachtsalbum ein. Während ihres zweijährigen Aufenthaltes in Kalifornien entdeckte Stephanie Hundertmark ihren Hang zum Westcoast-Pop, den man stilistisch Künstlern wie Toto, Chicago oder auch Christopher Cross zuschreiben könnte. Aktuell war diese soulstimmige Interpretin größtenteils als Studiomusikerin in deutschen Landen unterwegs, u. a. für Five Live, Regy Clasen und auch Joja Wendt. 2004 erschien das erste Album „Beauty“, das Hundertmark mit ihrer Band Vargo aufnahm. „Wishlist“ wurde von Bluwi produziert, dessen Team in Deutschland einer der Erfolgsgaranten ist, made in Hamburg versteht sich fast von selbst. Bluwi beschäftigt sich eher mit dem Produzieren von TV- und Kinosoundtracks oder Werbefilmmusiken. Wer kennt ihre Jingles für Nutella, Mercedes etc. nicht? Bluwi erklärt sich vor allem durch diese drei Hamburger Produzenten-Ikonen: Timo Blunck (Palais Schaumburg), Stefan Will und Ralf Denker. „Wishlist“ ist das Erstlingswerk von Stephanie Hundertmark auf Solopfaden.

„Wishlist“ ist ein Produkt, welches man am einfachsten mit „Produktionsteam trifft Sängerin trifft ZDF“ übersetzen kann. Der Soundtrack zum ZDF-Film „Außer Kontrolle“, passt sich der Handlung perfekt an: Musik spielt die Hauptrolle in diesem Beziehungsdrama. Stephanie Hundertmark leiht quasi der Hauptdarstellerin Christiane Paul (spielt die Lisa Korff) ihre Stimme. Auf der vorliegenden CD sind alle Nummern aus dem Film zu finden. Als Bonbon werden dem Hörer noch diverse Remix-Versionen zugetragen, die für eine reichhaltige Abwechslung des vorwiegend souligen Sounds sorgen. Hundertmark goes Madonna (vgl. „Ray of light“). Für „Wishlist” hat Stephanie Hundertmark auch selbst vier Songs beigetragen, bemerkenswerte Kompositionen mit viel Gefühl für Tiefgang und Gänsehaut. Stephanie äußerte sich zu „Wishlist“ folgendermaßen: „Irgendwie passten meine eigenen Songs genau in das musikalische Konzept“. In den von Bluwi geschriebenen Werken fühlte sie sich auch unvermittelt zuhause.

Stephanie Hundertmark liefert mit „Wishlist“ ein bemerkenswertes Album ab, das Aufmerksamkeit und Beachtung verdient. „Wishlist“ ist ein wundervolles Hörwerk, das man auf langen Autofahrten oder als Hintergrundberieselung bei „Kopfarbeiten“ bestens genießen kann. Hamburg hat den Musikliebhabern aller Genres mal wieder ein Geschenk gemacht. Bryan Adams sagte vor kurzem „Songwriting ist wie Kochen: Man nimmt immer die gleichen Zutaten, aber an einigen Tagen schmeckt es einfach besser“. „Wishlist“ wäre in dieser Hinsicht „kulinarisch“ besonders wertvoll. Sehr empfehlenswert. Der Hörer sitzt ganz klar in der ersten Reihe.

Anspieltipps:

  • My imaginary friend
  • This is not a dream
  • Come home to me
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