Ying Yang Twins - U.S.A. United State Of Atlanta - Cover
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Ying Yang Twins U.S.A. United State Of Atlanta


  • Label: TVT Records/SPV
  • Laufzeit: 77 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

„Die Ying Yang Twins gelten als die neue Rap-Sensation aus den USA“. Eine Meldung, die im ersten Moment nur ein müdes Gähnen auslöst, denn ein Blick auf den Kalender bestätigt: Sommerloch-Alarm! Ab jetzt wird jedes Nischenthema zur Sensation aufgeblasen. So auch der vierte Release des Southern HipHop-Duos D-Roc und Kaine aka The Ying Yang Twins.

Nachdem die Jungs auf Independent-Ebene beeindruckende Verkaufszahlen erzielen konnten, wollte es mit der Major-Karriere anfänglich nicht so recht klappen. So verkaufte sich das Debütalbum „Thug Walkin’“ (2000) als Indie-Produktion über 100.000 Mal. Der Re-Release über Universal ging dann völlig unter. Album Nummer 2 „Alley: The Return Of The Ying Yang Twins“ (2002) erschien bei Koch Records, verpasste aber mit knapp 400.000 verkauften Einheiten deutlich Gold-Status. Erst mit „Me & My Brother“ (2004), das bei TVT Records erschien, wurde die Platin-Marke geknackt und aus den Ying Yang Twins ein ernstzunehmender Crunk-Act. Deshalb darf das Duo jetzt auch über TVT Records nachlegen.

Mit „U.SA. United States Of Atlanta” präsentieren die Boys aus der Hood ihren neuen Longplayer, den DJ Smurf aka Mr. Collipark als Executive Producer betreute. In den USA erreichte das Album bereits die Top 5 der Billboard Charts, was an der ausgeklügelten Mischung aus harten Rap-Tracks („Ghetto classics“, „Badd“), eingängigen Popsongs („Long time“), cool groovenden HipHop-Tunes („Live again“), netten Schweinereien („Sex thearpy“, „Pull my hair“, „Sex therapy 103“, „Bedroom boom“) und fetten Kollaborationen mit Adam Levine (Maroon 5), Busta Rhymes, Missy Elliott, Lil Scrappy, Free, Bun B, Avant, Da Muzicians, Countrie Biggz, Homebwoi & BG, Jacki-O, Pitbull, Anwar, Teedra Moses, Mike Jones und Mr. Collipark liegen dürfte.

In der Tat stellt „U.SA. United States Of Atlanta” einen randvollen Silberling mit jeder Menge fluffigen Tunes dar, der qualitativ weder nach unten noch oben aus der Reihe fällt. Zwar klauen die Ying Yang Twins mit „Hr. Lock down“ ganz frech bei Snoop Doog’s „Drop it like it’s hot” und „Bedroom boom“ könnte auch eine R. Kelly Nummer sein, aber das tangiert in der Summe eher weniger.

Anspieltipps:

  • Live again - feat. Adam Levine
  • Long time - feat. Anthony Hamilton
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