Mathematics - The Problem - Cover
Große Ansicht

Mathematics The Problem


  • Label: Neo/SonyBMG
  • Laufzeit: 56 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit „The Problem“ veröffentlicht Mathematics, seines Zeichens DJ und Produzent des legendären Wu-Tang-Clans, sein zweites Soloalbum und featured dabei die komplette Familie sowie noch einige weitere MC’s aus dem Umfeld.

Ronald M. Bean startete 1987 seine Karriere als DJ unter dem Namen Mathematics. Erste Erfahrungen sammelte er mit Biz Markie und Big Daddy Kane, die er als Tour-DJ supportete. In dieser Zeit lief ihm auch ein Rapper namens „The Genius“ aka GZA über den Weg und die Geschichte nahm ihren Lauf. RZA und Ol’Dirty Bastard stießen hinzu, Mathematics entwarf das markante, zunächst in Gold getauchte „W“ und der Wu-Tang-Clan war geboren. 1993 erschien das legendäre Album „Enter The 36 Chambers“, das den Clan zum endgültigen Durchbruch verhalf. Bald füllte Mathematics die Rolle als DJ nicht mehr genug aus, und er nahm bei RZA „Nachhilfestunden“ in Sachen Produzieren. Bekannte Stücke wie „Rules“, „Shaolin Worldwide“ oder „Do You Really (Thang, Thang)“ sowie etliche Tracks auf diversen Solowerken der Clan-Mitglieder entsprangen in den Jahren aus seiner produktiven Feder. 2003 kam dann mit „Love, Hell Or Right“ sein erstes Soloalbum auf den Markt. Reich an Soul-Samples und Ghetto-Rap, begeisterte auch dieses Werk die Anhängerschaft. Zwei Jahre später steht nun mit „The Problem“ der Nachfolger in den Läden. Mit an Bord auch diesmal die komplette Familie – RZA, Ghostface, Method Man, U-God, Cappadonna, GZA, Reakwon, Masta Killa sowie der 2004 verstorbene Ol’Dirty Bastard.

Die erste Single „John 3:16“ feat. Method Man und P.I. gab den Ton des Albums bereits an: erfrischend gradlinig und energetisch – der typische Wu-Tang-Sound halt. Auch auf „The Problem“ stehen die geloopten und gepitchten Vocal-Samples gepaart mit den verdichteten Beats im Vordergrund und bescheren einen „klassischen Wu-Moment“, wie man ihn wohl zum leider letzten Mal vernehmen dürfen wird. Egal ob beim Clash zwischen Method Man und GZA im Song „Rush“, beim psychedelisch-souligen „Strawberries & Cream“ feat. RZA, Ghostface, Allah Real und Inspectah Deck oder im Song „Real Niggaz“, auf dem Reakwon, Ghostface, Buddah und Eyeslow die Shaolin Mönche auf ihrer Seite haben – Fans des Clans werden auf ihre Kosten kommen und auch all diejenigen, die sich für ein solides HipHop-Album begeistern können, werden ihre Freude haben.

Anspieltipps:

  • Two Shots Of Henny
  • John 3:16
  • Real Niggaz
  • Rush
  • Break That
Neue Kritiken im Genre „HipHop/Rap“
6.5/10

Wunderbare Jahre
  • 2017    
6/10

Ladies First
  • 2017    
Diskutiere über „Mathematics“
comments powered by Disqus