Soundtrack - Stealth - Cover
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Stealth


  • Label: Epic/SonyBMG
  • Laufzeit: 56 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Unter der Führung von Action-Spezialist Rob Cohen („XXX - Triple X“, „The Fast And The Furious“) wird Hollywoods Nachwuchsstarriege um die Triple J’s Josh Lucas („Hulk”), Jessica Biel („Blade: Trinity”) und Jamie Foxx („Collateral”, „Ray”) in dem Film „Stealth – Unter dem Radar“ damit betraut, die Welt vor einer möglichen Katastrophe zu retten. Hintergrund: An Bord eines Flugzeugträgers wird eine streng geheime Neuentwicklung der Navy getestet: ein hochmoderner Tarnkappenbomber, der von einem Computer mit künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Doch nachdem die besten Piloten der unbemannten Maschine einige trickreiche Kampf-Manöver beigebracht haben, entwickelt der High Tech-Jet plötzlich seinen eigenen Willen und gerät außer Kontrolle. Jetzt sollen die Elite-Piloten den Prototyp zerstören, da sonst eine Katastrophe droht – ein Atomkrieg.

Das klingt nach einer Story, die für adrenalintreibende Action garantiert und nach einer adrenalinausstoßfördernden Musik schreit. Aus diesem Grund hat Sony Music einen sehr rockigen Soundtrack zusammengestellt, der einige Überraschungen beinhaltet und von den Groove-Rocker von Incubus mit gleich drei neuen Tracks angeführt wird. Das ist mal ein schönes Geschenk und abwechslungsreicher als die x-te Nu-Rock-Kapelle, die auf diese Weise gefördert werden soll, obwohl der Nu-Rock-Trend schon längst keiner mehr ist. Ob Incubus mit den Songs tatsächlich einen umfassenden Vorgeschmack auf ihr neues Album abliefern, das für 2006 erwartet wird, darf allerdings bezweifelt werden. Dazu klingen die Stücke einfach zu bombastisch und filmmusikorientiert. So ist „Make a move“ zwar ein treibender Song mit jeder Menge Groove und deshalb noch ehesten dem üblichen Oeuvre der Kaliforniern zuzuordnen, doch schon „Admiration“ entpuppt sich als hymnische Ballade, die von „Neither of us can see“ – einem Duett mit Chrissie Hynde (Pretenders) – in Sachen Schmalz noch getoppt wird.

David Bowie liefert mit „(She can) do that“ einen Elektro-Rocksong per exzellence ab, will.i.am (The Black Eyed Peas) sorgt zusammen mit Sly & The Family Stone für einen fetten Dance-Groover („Dance to the music“) und Gwen Stefanis (No Doubt) Ehe- und Ex-„Bush“-Frontmann Gavin Rossdale debütiert mit seiner neuen Band Institute, die den mit zarten Industrialklängen angereicherten Alternative-Rocker mit Hit-Garantie namens „Bullet-proof skin“ präsentiert. Dredg stellen mit „Bug eyes“ einen der besten Songs aus ihrem aktuellen Album „Catch Without Arms“ zur Verfügung und die britischen Überflieger von Kasabian rückten ihren coolen Hit „(L.S.F.) Lost souls forever“ raus. Man sieht, gekleckert wird hier nicht.

Auch die Song aus der MOR-Singer/Songwriter-Sparte von The Fray („Over my head“), Trading Yesterday („One day“) und Acceptance („Different”) können überzeugen, sodass mit der kongenialen Coverversion von „Nights in white satin” (Glenn Hughes - Featuring Chad Smith & John Frusciante) ein wahrlich furioses Finale ins Haus steht, das auch dazu beiträgt, dass der „Stealth“-Soundtrack ein überraschend starkes Stück Musik ist.

Anspieltipps:

  • Dredg – Bug eyes
  • Incubus – Admiration
  • Incubus – Make a move
  • Institute – Bullet-proof skin
  • Kasabian – „(L.S.F.) Lost souls forever
  • Glenn Hughes - Featuring Chad Smith & John Frusciante – Nights in white satin
Dieser Artikel ging am um 22:35 Uhr online.
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