Tiefschwarz - Eat Books - Cover
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Tiefschwarz Eat Books


  • Label: Four Music/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 64 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Seit 1996 versorgen die Gebrüder Ali und Basti Schwarz nun schon als Tiefschwarz die willige und hungrige Dance-Gemeinschaft.

Gut Ding will Weile haben. Oder liegt es doch eher an der bekannten Sparsamkeit der Schwaben? Egal! Fakt ist, dass gut vier Jahre nach dem bejubelten Debütwerk „ral 9005“ des Duos Tiefschwarz nun endlich der Nachfolger namens „Eat Books“ in den Läden der Plattendealer steht.

Seit 1996 versorgen die Gebrüder Ali und Basti Schwarz nun schon als Tiefschwarz die willige und hungrige Dance-Gemeinschaft. Egal ob als DJs, Produzenten oder Remixer: Qualität steht an erster Stelle. Ihre erste eigene Platte „24Seven“ erschien 1998. Anschließend widmeten sich die beiden vornehmlich der Remixarbeit und dem Auflegen. Fünf Jahre nach der Grundsteinlegung, kam mit „ral 9005“ (Ral9005 ist die Farbe Tiefschwarz in der ral Farbskala) dann endlich ihr beachtliches Debütalbum auf den Markt und überzeugte Fans und Kritiker gleichermaßen.

Mit „A Little Help For Your Friends“ 2002 und „Misch Masch“ aus dem Jahre 2004 folgten darauf zwei durchaus gelungene Elektro-House-Compilations der beiden Stuttgarter. Auch ihre Remixe für unter anderem Kelis, The Rapture, DJ Hell und vor allem Spektrum (mit ihrer beeindruckenden Neuauflage von „Kinda New“) haben sich im Laufe der Jahre förmlich in die Gehörgänge eingebrannt. Zeit also um ihr zweites Album an den Start zu bringen.

Mit „Wait & See“ erschien Ende Juni der erste Vorbote von „Eat Books“, eine recht poppige Nummer mit gesangstechnischer Unterstützung des Chikinki-Sänger Matty Safer. Man muss sagen, dass das Album auch insgesamt recht poppig rüberkommt. Zweidrittel der Songs sind mit Vocals ausgestattet, die nicht nur das Hörern auf dem Dancefloor, sonder auch im heimischen Wohnzimmer möglich machen.

Zusammen mit ihrem Mitstreiter Jochen „Schmaler“ Schmalbach gelingt Ali und Basti Schwarz somit ein Album, welches eine deutliche musikalische Weiterentwicklung widerspiegelt und das Gespür für immer neue, frische Impulse der beiden aufzeigt. Für alle Elektro-House-Fans somit ein wirkliches Muss, denn man tanzt nicht bloß zu Tiefschwarz, man isst sie, man verschlingt sie. Und sie schmecken fantastisch.

Anspieltipps:

  • Issst
  • Damage
  • Far East
  • Wait & See
  • Artificial Chemicals
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