Death From Above 1979 - You´re A Woman, I´m A Machine - Cover
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Death From Above 1979 You´re A Woman, I´m A Machine


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 35 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

„You’re A Woman, I’m A Machine“ enthält bei einer Spieldauer von gerade mal 35 Minuten, elf geballte Ladungen Power.

„You’re A Woman, I’m A Machine“, so der Titel des Debütalbums von Sebastian Grainger und Jesse F. Keeler besser bekannt als Duo „The Death From Above 1979“. Doch Vorsicht ist geboten, denn wer schon mit den White Stripes überfordert war, der wird DFA 1979 wohl nicht überleben.

Ausgestattet mit Bass, Schlagzeug, zwei Mikrophonen und sonst nichts, wird genölt, gegrölt, gerotzt und gesungen bis der Putz keinen Bock mehr auf die Decke hat und sich den Weg auf den Dancefloor bahnt. Passend dazu spielten die beiden Kanadier aus Toronto auf ihrer ersten UK-Tour nicht selten drei Mal an einem Abend, unter anderem auch im Wohnzimmer eines Fans. Außerdem teilten sich die beiden die Bühnen schon mit The Futureheads, The Killers, My Chemical Romance, Anthrax und den Yeah Yeah Yeahs – soviel dazu!

Inspiriert von HipHop und Funk, wurde Anfang des Jahrhunderts der Grundstein des Duos gelegt. Zwei Jahre später erschien mit „Heads Up!“ die erste 6-Song-EP von damals noch „Death From Above“. Nachdem sie drei Jahre unter diesem Namen in Kanada unterwegs waren, kam dann ein Dance-Producer gleichen Pseudonyms daher und drohte mit einer Klage. Also fügten sie das 1979 an. Warum? „Ich bin 1979 geboren“, erklärt Grainger, der diese Zahl auch in seinem Arm tätowiert hat. „Und es klingt einfach besser als Death From Above Metallica, oder?“

Das Albumaebüt „You’re A Woman, I’m A Machine“ enthält bei einer Spieldauer von gerade mal 35 Minuten, elf geballte Ladungen Power und erscheint in Deutschland mit einer zusätzlichen Bonus-CD, die zusätzliche Songs, Live-Versionen, Remixe und Videos mitbringt. Fans von den White Stripes werden vollends auf ihre Kosten kommen, aber auch der ein oder andere Hauch Motörhead ist zu verspüren. „Wir wollen wie Elefanten sein, die in eure Wohnzimmer kommen. Die man vielleicht nicht mag, aber auch nicht ignorieren kann. Deshalb haben wir uns Rüssel wachsen lassen“, so die beiden Jungs. Fakt ist, DFA 1979 sind angenehm unbequem - schärfer, kantiger, stinkiger! Was will der geneigte Rock’n’Roller mehr? Nix! Eben …

Anspieltipps:

  • Go Home, Get Down
  • Little Girl
  • Romantic Rights
  • Sexy Results
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