The Gnomes - The Gnomes - Cover
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The Gnomes The Gnomes


  • Label: Pias/ROUGH TRADE
  • Laufzeit: 38 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit dem Namen Adam Green lässt mittlerweile richtig Kohle machen. Der Bursche ist sympathisch, schreibt witzige Texte und macht coole Songs. Allerdings nicht allein. Sowohl im Studio als auch auf der Bühne wird ihm von seinen New Yorker Kumpeln Chris Isom (Gitarre), Steven Mertens (Bass), Nathan Brown (Orgel) und Parker Kindred (Drums) geholfen. Zusammen nennen sich die vier The Gnomes.

The Gnomes sind seit ca. drei Jahren als Band aktiv, fanden aber aufgrund ihrer mannigfaltigen Studio- und Bühnenengagements u.a. für Bill Whitten, Joan Wasser, The Shorebirds und eben Adam Green nur wenig Zeit, um eigene Songs zu schreiben, beziehungsweise diese auf Band festzuhalten. Irgendwie haben es die vielbeschäftigten New Yorker dann aber doch geschafft, zumindest elf Songs für ihr Debütalbum aufzunehmen. Dieses erscheint in Deutschland auf dem kleinen Kölner Label Crafty Recordings, das sich durch die Werbe-Power eines Adam Green – der auf dem Album NICHT mitgespielt hat – vielleicht über einen Chart-Entry freuen kann. Denn die treuen Green-Fans werden den Longplayer wohl mit ziemlicher Sicherheit kaufen.

Der Spaß an der Freude steht bei den Gnomes eindeutig im Vordergrund. Und so fällt die Aufzählung des dargebotenen Materials mitunter etwas wild aus: Psychedelic Pop („In deep“), Wave-Pop („Never knew”), Düster-Rock („There isn’t a reason“), Singer/Songwriter-Material („Undone”), Folk („Rain”, „Got me wrong”), purer Rock ’n’ Roll („Hang me”, „So cold”) und mit „Can’t put your arms around a memory” sogar ein Stück aus der Feder des legendären Punkrockers Johnny Thunders.

Man merkt: Durch ihre diversen Auftraggeber haben The Gnomes das Ohr an der Zeit. Sie wissen was angesagt ist und setzen um, was ihnen davon gefällt. Das führt zu einem ebenso kurzen (38 Minuten) wie abwechslungsreichen Album, auf dem sich die Jungs stilsicher und handwerklich perfekt durch ein weites musikalisches Land bewegen. Das ist von vorne bis hinten stimmig, wenn auch nicht durchgehend auf höchstem Niveau. Sei’s drum. Drei bis vier Perlen wirft das Werk auf jeden Fall ab („Undone“ !!!).

Anspieltipps:

  • Rain
  • Undone
  • Hang me
  • Got me wrong
  • There isn’t a reason
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