Blink-182 - Greatest Hits - Cover
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Blink-182 Greatest Hits


  • Label: Geffen/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 58 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Blink-182 präsentieren eine Werkschau ihrer mittlerweile elf Jahre andauernden Musikkarriere.

Blink-182 präsentieren eine Werkschau ihrer mittlerweile elf Jahre andauernden Musikkarriere. Leider ist das wohl ihre letzte Veröffentlichung als Band, da Mark Hoppus (Bass, Gesang), Tom Delonge (Gitarre, Gesang) und Travis Barker (Drums) inzwischen getrennte Wege gehen. Der Produzent der meisten von Blink-182 fast immer selbstgeschriebenen Tracks war Jerry Finn, der Green Day, Rancid und Pennywise schon im Studio begrüßen konnte. San Diego war 1992 der Ausgangspunkt ihrer musikalischen Höhenflüge. Zunächst konzentrierte sich das Trio auf Spaßpunk, der sich selbst nicht ernst nimmt. Mit den ersten Hits „All the small things“ und „What's my age again“ traf die Band dann 1999 den Nerv des meist jungen Publikums.

Die 18 Songs dieser „Greatest Hits“-CD beweisen, dass diese Band spätestens seit ihrem 2003 gefertigten Longplayer „Blink-182“ eine Weiterentwicklung zur Punkband für Erwachsene geschafft hat. Dieses Album war ihr Reifezeugnis und vielleicht hätte man noch mehr Stücke von diesem Schritt in die richtige Richtung auf die Hitsammlung nehmen sollen, z.B. das großartige „All of this“ mit The-Cure-Sänger Robert Smith. Aber das ist fast der einzige Kritikpunkt an dieser CD, die neben einer Liveversion von „Alien exist“ noch den unveröffentlichten Track „Another girl another planet“ beinhaltet. Diesen hätte man getrost weglassen können, denn nach den üblichen Breaks und flottem Beginn verflacht das Ganze etwas.

Der untypischste Blink-Song „I miss you“, wo die Akustkgitarre den Punk vergessen lässt, ist der Höhepunkt der Zusammenstellung. Aber der Reihe nach: Die ersten vier Songs zählen noch zu den heftigeren und ungeschliffeneren Punkattacken. Die erwähnten Charterfolge gingen dann mehr in eine harmonischere und eher harmlosere Grundrichtung. Erst mit dem erwähnten selbstbetitelten Werk traten die typischen kurzen Uptempo-Nummern in den Hintergrund und die etwas komplizierteren Songs etwas abseits des Punks wurden geschaffen, z.B. „Down“.

Fazit: Die Fans des Trios und die an chartstauglichen Partyhymnen interessierten Musikhörer können bei diesen größten Erfolgen des Trios bedenkenlos zugreifen.

Anspieltipps:

  • Stay together for the Kids
  • What's my age again?
  • All the small things
  • Feeling this
  • I miss you
  • Down
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