Craig David - The Story Goes... - Cover
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Craig David The Story Goes...


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 53 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

In seinem Genre ist Craig David das Maß aller Dinge und wird es auch mit dieser Scheibe bleiben.

Mit 14 Jahren begann er seine Musikbegeisterung als Radiomoderator im englischen Southampton auszuleben. Später, nach dem Eintauchen in die Londoner Clubszene, wo er seinen Hauptproduzenten Mark Hill (Artful Dodger) kennen lernte, setzte sich sein Talent schon bald durch. Nach dem Clubhit „Rewind “mit Artful Dodger wurde 2000 das Debütalbum „Born To Do It“, das weltweit 7 Millionen Mal über den Ladentisch ging, produziert. 2002 wurde der Nachfolger „Slicker Than The Average“ eingespielt. Auch diese CD erhielt viele Auszeichnungen. Die musikalische Grundrichtung ist und bleibt R&B gekreuzt mit 2Step, das aus House und Drum&Bass entstanden ist.

Der Erfolgsdruck ist natürlich angesichts der Vorgängeralben riesig, daher wurden mit Rick Nowels (Madonna) und Paul Barry (Cher, Brian McFadden und Lionel Richie) zwei namhafte Produzenten und Songschreiber neben dem Langzeitproduzenten Mark Hill ins Boot geholt. Craig David schreibt aber nicht nur die Texte, sondern auch – wie es sich für einen richtigen Künstler gehört – alle Songs mit. Herausgekommen ist ein mit vielen langsamen Stücken ausgestatteter R&B-Longplayer, der von seinen tanzbaren Songs wie der ersten Singleauskoppelung „All the way“ und der einschmeichelnden Stimme Davids lebt. Keine Experimente, scheint das Motto zu sein, aber der Erfolg wird den jungen Mann auch heuer bestätigen. Die Texte hat Craig diesmal mit ernsten Themen wie Liebeskummer und schlechten Kindheitserlebnissen („Johnny“) angereichert.

Mit der erwähnten Clubnummer beginnt die CD vielversprechend. Auch „Hypnotic“ kann zum Tanzen auffordern, nur eine Spur langsamer. Dann wird es musikalisch spürbar noch ruhiger. Erst mit Song Nummer Neun kann die Tanzfläche wieder gefüllt werden. Nach den dreizehn Stücken ist spürbar, dass der Brite reifer und nachdenklicher geworden ist. Das erklärt die überdurchschnittliche Anzahl an langsamen Songs. Das Album hat bis auf das an die Schmalzschmerzgrenze gehende „Unbelievable“, das irgendwie an die Backstreet Boys erinnert, kaum Schwächen. Einziger Kritikpunkt ist, dass es doch wenig Abwechselung gibt. Nach einigen Hördurchgängen schleichen sich schon einige Songs ins Ohr, nur wie lange bleiben sie dort? In seinem Genre ist Craig David trotzdem das Maß aller Dinge und wird es auch mit dieser Scheibe bleiben.

Anspieltipps:

  • Hypnotic
  • Just chillin'
  • All the Way
  • Don' love you no more
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