Soundtrack - Die Weiße Massai - Cover
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Soundtrack Die Weiße Massai


  • Label: Virgin/EMI
  • Laufzeit: 48 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach dem Bestseller von Corinne Hofmann entstand ein Film von Hermine Huntgeburth: „Die weiße Massai“ – die wahre Geschichte einer jungen Frau, die gegen alle Widerstände ihre große Liebe in einer fremden Kultur zu leben versucht. In den Hauptrollen agieren Nina Hoss als Carola, Jacky Ido als Samburu-Krieger Lemalian, Janek Rieke als Carolas Freund Stefan und Katja Flint als Elisabeth.

Am Ende ihrer Ferien in Kenia lernt Carola den Lemalian kennen. Sie bleibt in Kenia und folgt ihm in sein Dorf Barsaloi. Mit unglaublicher Energie und allen Widerständen zum Trotz baut sie sich ein neues Leben in Afrika auf. Doch was sie für die größte Liebe ihres Lebens hält wird zu einem Leben zwischen Himmel und Hölle. Eine mutige entschlossene Frau, ein stolzer Krieger und eine große Liebe vor der atemberaubenden Kulisse Afrika – das ist der Stoff für großes Kino und noch große Gefühle!

Vertont wurden diese Gefühlswelten vom Schweizer Komponist Niki Reiser. Der 47jährige Spezialist für Filmmusik studierte an der Berklee School of Music in Boston Jazz und Klassik mit dem Schwerpunkt Filmmusik. Seit 1986 ist er wieder in Europa ansässig und komponierte seit dem für viele Filme die Musik. Seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Dani Levy ragt dabei besonders heraus. So schrieb er die Musik für die Levy-Filme „Du mich auch“ (1986), Robbykallepaul“ (1989), „I was on Mars“ (1992), „Stille Nacht“ (1995), „Meschugge“ (1998), „Väter“ (2002) und „Alles auf Zucker“ (2005). Darüber hinaus kann man seine Songs u.a. in Doris Dörries „Keiner liebt mich“ (1994), in Caroline Links „Jenseits der Stille“ (1996), „Pünktchen und Anton“ (1999) und „Nirgendwo in Afrika“ (2002) sowie Tom Tykwers Drama „Heaven“ (2002) hören.

Niki Reiser gewann mehrere German Film Awards, den deutschen Filmpreis, den Critics Award des Filmfestivals in Cannes und den Swiss Filmmusic Award und zählt damit zu den gefragtesten Komponisten wenn es um Filmmusik geht. Hermine Huntgeburth holt in deshalb für ihre Verfilmung von „Die weiße Massei“ in ihr Team, da Reiser es wie kein anderer versteht, den Zauber Afrikas in Töne zu transportieren. Der Schweizer komponierte dabei nicht nur sämtliche Tracks der Filmmusik, er sorgte auch für die Orchestrierung und die Produktion.

Herausgekommen ist ein atmosphärisch dichter Score, der die farbenfrohen Bilder des Films in luftig leichte Klänge zwischen Klassik und afrikanischer Folklore bettet. Die Musik kommt auch bei dramatischen Passagen nie zu wuchtig („Totgeburt“) oder im umgekehrte Fall zu verspielt herüber („Lemalian fährt Jeep“). Das ergibt einen perfekt austarierten Score für den Film nach dem Film.

Anspieltipps:

  • Das Ende
  • Der lange Weg
  • Liebe in Nairobi
  • Die weiße Massai
  • Rückkehr nach Barsaloi
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