Diverse - Jermaine Dupri Presents... Young, Fly And Flashy Vol. 1 - Cover
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Diverse Jermaine Dupri Presents... Young, Fly And Flashy Vol. 1


  • Label: Virgin/EMI
  • Laufzeit: 39 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Jermaine Dupri hat nicht nur das Platinalbum „The Emancipation Of Mimi“ von Mariah Carey mit einigen Tracks veredelt, sondern auch mit Jay-Z, Whitney Houston und Destiny's Child zusammengearbeitet, um nur einige bekannte Namen seiner überaus erfolgreichen Produzententätigkeit zu nennen. 1973 in Atlanta in den U.S.A. geboren, machte er sich mit den Jungtalenten Kriss Kross in den 90er Jahren einen Namen. Diese brachten zwar nur den Welthit „Jump“ zustande, aber der hebt auch noch heutzutage in jedem Basketballspiel beim Publikum und den Spielern die Stimmung. Dann folgte eine beispiellose Erfolgsserie als Produzent, die dafür sorgten, dass alle Black-Music-Stars nach Jermaine verlangten. Sein Name garantierte kommerziellen Erfolg, der ihn zum mehrfachen Dollar-Millionär machte.

Heute ist der kleingewachsene Dupri der Chef eines eigenen Labels namens So So Def Records und veröffentlicht mit „Jermaine Dupri Presents... Young, Fly And Flashy Vol. 1“ eine Auswahl seiner jungen Garde, die er für die Stars der Zukunft hält. Young Capone, Westcoastrapper T-Roc, J-Kwon und Kato heißen die Protagonisten. Der Meister selbst greift natürlich auch zum Mikro.

Der beste Track ist „Just to fight“ von dem ebenfalls aus Atlanta stammenden und halbwegs bekannten Pastor Troy, der mit ungewöhnlichen Beats die Eintönigkeit dieser CD durchbricht. Die Vorabsingle „Gotta getcha“ kam nur das durch Video in die Schlagzeilen, da dort Dupris derzeitige Freundin Janet Jackson mitspielt. Auch Dupris Edeltalente Da Brat oder Lil Bow Wow können die Zusammenstellung nicht retten, denn die Konkurrenz schläft nicht. Snoop Dogg und Co. können das besser. Die Songtexte gleichen sich, was die Selbstbeweihräucherung angeht, aber die Beats spielen leider dem Produzenten bei dieser CD einen Streich. Da fragt man sich, ob er bei Mariah Carey seine beste Tat für dieses Jahr abgeliefert hat.

Schon der Opener „I'm hot“ legt so wenig Tempo an den Tag, dass man fast einnickt. Aber diese Misere zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Keine Innovation und Rapper, die ihr Metier beherrschen. Zudem geben die Songs kompositorisch einfach nichts her. „Grown man“ ist mit Pianoklängen unterlegt, aber da groovt nichts und damit kann der HipHop-Fan nicht zufrieden sein. Es gibt nichts positives zu diesem Sampler zu sagen außer: Die Südstaatenrapper haben Besseres verdient, Herr Dupri.

Anspieltipps:

  • 10 Toes
  • Just to fight
  • Put cha hands up
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