Audio Bullys - Generation - Cover
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Audio Bullys Generation


  • Label: Labels/EMI
  • Laufzeit: 48 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Londoner Duo Tom Dinsdale und Simon Franks alias Audio Bullys meldet sich zwei Jahre nach dem (zumindest in England) recht erfolgreichen Album „Ego War“ mit seinem zweiten Dance-Pop-Streich „Generation“ zurück. Als Vorbote stürmte bereits die Single „Shot you down“ mit über 100.000 verkauften Einheiten die Top 5 der UK-Charts. Stellt sich die Frage, ob es auch hierzulande für die Charts reicht, oder ob wieder (nur) die Clubgänger mit der fein abgestimmten Mischung aus House, Garage, HipHop und Breakbeat begeistert werden können.

Inspiriert von so unterschiedlichen Acts wie The Neptunes, Daft Punk und Armand van Helden, rühren die Engländer erneut ein stimmiges Süppchen aus tanzbaren Tunes und experimentellen Tracks an, von denen die Single „Shot you down“ mit dem charakteristischen Sample aus Nancy Sinatras „(Bang bang) My baby shot me down“ (auch bekannt vom „Kill Bill“-Soundtrack) zu den schlechtesten des Albums zählt.

Wesentlicher subtiler sind da schon das chillige „Keep on moving“ oder das hypnotische Tanz-Ungeheuer „Generation“. „If this road“ (Featuring Suggs) kommt ziemlich poppig daher, während der Elektro-Rocker „Eq-ing“ auf The Prodigy macht. Das pumpende „Made like that“ wird mit Gast-Raps von Roots Manuva aufgepeppt und „All sing along“ groovt ordentlich durch das Dance-Universum.

Am Ende reichen die 14 Tracks auf „Generation“ aber nicht an Genre-Großtaten á la Daft Punk, Stereo Mcs oder The Prodigy heran. Dazu fehlt den meisten Songs das gewisse Etwas. Zudem wirkt die zweite Albumhälfte einfach zu brav, um wirklich begeistern zu können. Ein fetter Beat wie in „I’m in love“ reicht eben nicht aus, um einen erschreckend simplen Song nach vorne zu bringen.

Anspieltipps:

  • Eq-ing
  • All sing along
  • Keep on Moving
  • I won’t let you down
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