Stretch Arm Strong - Free At Last - Cover
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Stretch Arm Strong Free At Last


  • Label: WPO/CARGO
  • Laufzeit: 39 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Wie man auf dem Cover des vierten Stretch-Arm-Strong-Albums „Free At Last” sehen kann, haben die Herren Musiker aus South Carolina so richtig Spaß inne Backen. Ob es daran liegt, dass sie ihr altes Management zum Teufel geschickt und mit We Put Out Records einen neuen Vertriebspartner an Land gezogen haben? Oder ist die Zeit nach fast 15 Jahren im Business ganz einfach reif für diese Band, die genau die richtige Balance zwischen poppigen Arrangements und ultra-fetten Riffattacken gefunden hat, um sich von der breiten Masse in Richtung Charts abzusetzen?

Chris McLane (Vocals), David Sease (Gitarre), J.C. Lopez (Gitarre), Jeremy Jeffers (Bass) und John K. Barry (Drums) haben ihr neues Album im Mai 2005 mit Produzent James Paul Wisner (Dashboard Confessional, Mourning September, UnderOath, The Academy Is...) in dessen Studio in St. Cloud, Florida aufgenommen. Dieser schneiderte dem Quintett einen druckvollen Sound auf den Leib, mit dem Stretch Arm Strong ihre hitverdächtigen Screamo/Hardcore/Emo/Punk-Stücke auf die Anhänger von The Used, Thrice, Jimmy Eat World loslassen.

In der Tat haben die 12 Songs auf „Free At Last“ soviel Hit-Potenzial, dass die Jungs, die bereits mit New Found Glory, Good Charlotte und Hatebreed auf Tour waren, das nächste große Ding in Sachen Rock werden könnten. Denn trotz so manchem Emo-Gebrüll („Faces“) verbreiten die Songs stets gute Laune, weil sie einfach straight nach vorne losrocken und dabei nie die Melodien aus dem Auge lassen („Every last minute“). So richtig tief kann die Musik deshalb zwar nicht gehen, aber wer Lust auf ein forsches Rockalbum mit Spaßgarantie und tatsächlich nur einer einzigen Ballade hat („A time for peace“), wird mit „Free At Last“ sehr gut bedient.

Anspieltipps:

  • Faces
  • Every last minute
  • The sound of name dropping
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