Jesse McCartney - Beautiful Soul - Cover
Große Ansicht

Jesse McCartney Beautiful Soul


  • Label: Virgin/EMI
  • Laufzeit: 50 Minuten
Artikel teilen:
4/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Aufgepasst, hier kommt der nächste Superstar aus den USA! Jesse McCartney, 18jähriger Sänger und Schauspieler aus Ardsley, New York, kommt mit über einer Million hauptsächlich unter die weibliche Bevölkerung Amerikas gebrachten Einheiten seines Debüts „Beautiful Soul“ über den großen Teich.

Im letzten Jahr hat Jesse seinen Abschluss an der Highschool gemacht, doch schon vorher war er im Showbiz mächtig aktiv. Neben einem Engagement am Broadway, spielte er Hauptrollen in den TV-Serien „All My Children“ (als Adam Chandler Jr.) und „Summerland“ (als Bradin Westerly). Zudem sang er in den Boygroups Sugar Beats und Dream Street und trat solo im Vorprogramm der Backstreet Boys und Britney Spears auf.

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit an „Beautiful Soul“, an dem so erfolgreiche Produzenten wie Matthew Gerrad (Hilary Duff, Kelly Clarkson), Robbie Nevil (Babyface, Destiny’s Child), Andreas Carlson (Britney Spears, Lindsay Lohan) und Desmond Child (Bon Jovi, Aerosmith) mitgeholfen haben, wurden aus 20 geschriebenen Tracks 12 für die US-Version, die im Sommer 2005 erschien, und 14 für die europäische Version, die Mitte Februar 2006 in die Läden kommt, ausgewählt.

Die Beteiligung der versammelten ersten Liga der Pop-Produzenten hört man dem Album vom ersten Ton an. Im vollfetten US-Breitwand-Sound trägt Jesse McCartney eine Mischung aus modernen Pop- („That was then“), Rock- („Because you live“), R&B- („Beautiful soul“, „Come to me“), Soul- („She’s not you“) und Dance-Stücken („Why is love so hard to find?“) vor, die sofort ins Ohr gehen und problemlos in das Format-Radioprogramm integriert werden können. Dabei klingt der Jungstar ab und zu (ähnlich wie Kollege Justin Timberlake) nach dem Michael Jackson der späten 70er Jahre (funky Grooves und messerscharfe Bläserriffs veredeln „Get your shine on“) oder er lehnt sich am berühmten Motown-Funk an („Without u“). Dazu kommen ein paar zuckersüße Schmalz-Balladen („Take your sweet time“, „Why don’t you kiss her?“, „The stupid things“) und mit zunehmender Spieldauer immer beliebiger werdende Songs („What’s your name?“).

Das führt natürlich zum Gütesiegel einer perfekten Mainstream-Platte. Geschmackvoll wie Erdbeerkaugummi, süß wie Zuckerwatte und haltbar wie eine offene Tüte Milch. Aber: Kennt man einen Song, kennt man alle. Das werden wohl auch die Hörer merken – spätestens nach der vierten Singleauskopplung. Denn soviel Potenzial hat „Beautiful Soul“ locker. Kein Wunder, bei der Produzenten-Armada...

Anspieltipps:

  • Come to me
  • Beautiful soul
  • Because you live
  • Get your shine on
Neue Kritiken im Genre „Pop“
Diskutiere über „Jesse McCartney“
comments powered by Disqus