Pushtwangers - We Are The Pushtwangers And You´re Not - Cover
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Pushtwangers We Are The Pushtwangers And You´re Not


  • Label: Kooljunk/SOULFOOD
  • Laufzeit: 36 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Sie sind zurück aus dem Reich der toten Rockbands: Die Pushtwangers. Zwischen 1984 und 1990 brachten sie vier Studioalben heraus und festigten ihren Ruf als eine der legendären Garagenrockkapellen Schwedens. Da darf man sich schon mal eine Ansage wie „We are the Pushtwangers and you’re not!“ erlauben. Denn: Wo sie recht haben, haben sie recht, die Herren Anders Norman (Vocals, Gitarre), Peter Liljander (Orgel), Gustav Adolf Krantz (Gitarre), Erik Forslin (Drums) und Matte Ronnerstam (Bass).

Für ihr Comebackalbum hat das Quartett in nur zwei Tagen einen Haufen alter und ein paar neue Songs frisch eingespielt. Am 23. und 24. Januar wurden in den Stockholmer Decibel Studios keine Kompromisse gemacht und live (!) drauflos gespielt. Herauskamen 13 Songs, die die rotzige Attitüde der Sex Pistols und die Melodien der Beach Boys atmen.

Die Jungs rocken nach ihrer langen Pause, als wären sie nie weggewesen. Die Gitarren quengeln und zerren („She’s blind but I don’t mind“), die Orgel tauch ganz tief in die Sixties ein, bis sie bei den Doors wieder rauskommt („C.O.M.A.“) und Sänger Anders „Nome“ Norman röhrt mit alkoholgetränktem Organ, als würde er mit Jack Daniel’s gurgeln („Ticket to paradise“). Das ist simpler, auf den Punkt gespielter Garagenrock, der keine großen Erklärungen benötigt.

Fazit: Wer sich gerne mal eine Independent-Ausgabe von skandinavischen Rotzrockbands á la Gluecifer oder den frühen Hellacopters anhören möchte, ist bei den Pushtwangers an der richtigen Stelle!

Anspieltipps:

  • C.O.M.A.
  • Doin’ time
  • Seven-five-o
  • My father’s name was dad
  • She’s blind but I don’t mind
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