Diverse - Fuse Presents Joris Voorn - Cover
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Diverse Fuse Presents Joris Voorn


  • Label: Neuton/ROUGH TRADE
  • Laufzeit: 75 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Nachdem schon DJ-Größen wie Dave Clarke, DJ Hell und Technasia für den belgischen „Premier Techno Club“ namens Fuse eine Mix-Compilation zusammenstellen durften, ist nun für die vierte Ausgabe der Niederländer Joris Voorn an der Reihe. Der in Rotterdam geborene Produzent und DJ, steht seit 1997 hinter den Plattentellern dieser Welt und steigerte seither sowohl sein Können, als auch die Anzahl der Mitglieder seiner Fangemeinde.

Sein Debütalbum „Future History“ erschien im letzten Jahr. Zuvor machte er bereits mit seiner 12“-Reihe „Lost Memories“ auf sich aufmerksam. Auf der Mix-Compilation „Fuse Presents Joris Voorn“ vereint der Niederländische DJ-Pionier nun über 40 Tracks mit- und ineinander. Nachdem der erste Teil der CD mit Tracks von Daniel Bell, Steve Bug oder Paul Kalkbrenner noch eher etwas atmosphärisch vor sich hinplätschert, geht es ab Track Nummer Neun so richtig ab, und der Kopf beginnt fortan noch stärker mitzunicken, als er es zuvor eh schon getan hat.

„Local Area Control“ von Wake On LAN macht dabei mit seinen mechanischen Vocals den Anfang, ehe einem der Mix aus „The Break“ von Altmeister Arthur Baker im Cevin Fishers NYC-Peak-Remix und „French Kiss“ von Lil’Louis mit seinem Oldschool-Touch endgültig vom Stuhl reißt. Es folgt ein kurzes Intermezzo von Megablast und ihrem Track „Jubita“ im Stereotype-Remix, bevor wiederum drei Tracks ineinander gemixt werden. „Kat Race“ von Jeff Mills, „Ha-Ha“ von James Bryant und „Dumped“ von GFlame & Mr G werden von Joris Voorn derart harmonisch miteinander verschmolzen, dass die Kinnlade beim Tanzen den Boden wischt.

Anschließend finden mit „Many Reasons“ und „Don’t Believe The Snake Hips“ zwei Tracks vom Niederländer höchstpersönlich den Weg zueinander. Auch auf der Zielgeraden, sprich den letzten sechs Tracks der Compilation, schafft es Voorn den Level hoch zu halten. Somit ist letztlich auch die vierte Ausgabe der „Fuse Presents“-Reihe ein gelungenes Unterfangen und dürfte Joris Voorn endgültig das Prädikat „wertvoll“ verpassen.

Anspieltipps:

  • Jeff Mills – Kat Race
  • James Bryant – Ha-Ha
  • GFlame & Mr G – Dumped
  • Joris Voorn – Many Reasons
  • Joris Voorn – Don’t Believe The Snake Hips
  • Arthur Baker – The Break (Cevin Fishers Nyc Peak rmx)
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