RIFU - Bombs For Food, Mines For Freedom - Cover
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RIFU Bombs For Food, Mines For Freedom


  • Label: Go-Kart Records
  • Laufzeit: 38 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

RIFU, die Hardcore-Polit-Punker aus Trondheim, Norwegen melden sich nach „Revolutionary Tango (The Slavery Dance)” (2001) und „Dead End Street” (2003) mit ihrem dritten Album „Bombs For Food, Mines For Freedom“ wie ein Erdbeben zurück in der Szene. Øyvind Sarheim, Ola Pettersen, Erlend Länke und Stian Andreassen präsentieren darauf ein Dutzend Songs zwischen New School Hardcore, Melody Punk und Hardrock, die jedem Hörer gehörig den Kitt vom Brillengestell blasen.

Mit einem Sänger, der über die gesamte Spieldauer wie ein angestochenes Schwein schreit und kreischt und einer Rhythmussektion, die offenbar neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen will, brettern RIFU durch ihr neues Album, als gäbe es kein Morgen. Himmel, wie kann man nur soviel Wut haben, um solch ein musikalisches Schlachtfeld anzurichten?!

Dabei klingt das Ganze nicht mal unmelodisch! Denn zwischen all die Highspeed-Riffs und Psycho-Shouts passt nämlich immer noch der Ansatz einer Melodie, womit sich „Bombs For Food, Mines For Freedom“ vom sinnlosen Geballer anderer Hardcore-Alben wohltuend abhebt.

Inhaltlich geht es schwer politisch zur Sache. Allerdings wäre der Hörer ohne die Texte im Booklet ziemlich aufgeschmissen, oder möchte irgendjemand behaupten, dass er/sie das Gebrüll deuten kann? Egal! Hier findet Punkrock abseits der Charts und von BRAVO-tauglichen Acts der Marke Green Day oder Blink-182 statt. Und zwar bitterböse und ohne Netz und doppelten Boden.

Ansagen wie „Come all and blow your brains out“ und „Let them eat bombs“ sind klar und deutlich und keine niedliche Punk-Oper der Marke „American Idiot”. Also, wer sich traut, der greift hier zu!

Anspieltipps:

  • Born addicted
  • Massacra of man
  • Laugh ourselves to death
  • The plague we’ve become
  • Come all and blow your brains out
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