Tenacious D - The Pick Of Destiny - Cover
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Tenacious D The Pick Of Destiny


  • Label: Epic/SonyBMG
  • Laufzeit: 34 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
4.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Wäre „The Pick Of Destiny“ eine EP mit maximal sechs bis sieben Tracks, der nächsten Gute-Laune-Party stünde nichts im Wege.

Ende November 2006 startete in den USA der neue Film von Kult-Komödiant Jack Black („School Of Rock“, „King Kong“, „High Fidelity“). „Tenacious D: In The Pick Of Destiny“ erzählt auf witzige Weise in pseudo-dokumentarischer Form die Geschichte des Rockduos Tenacious D (Jack Black und Kyle Gass), von den Anfängen bis zur Geburtsstunde der besten Rockband aller Zeiten, ja des gesamten Universums. Begleitend erscheint ein gleichnamiger Soundtrack unter dem Namen von Tenacious D, der somit das zweite Album des vollschlanken Duos und den Nachfolger ihres spaßigen Rock’n’Roll-Feuerwerks aus dem Jahr 2002 darstellt. Doch, um es gleich vorweg zu sagen, an das Debüt reicht „The Pick Of Destiny“ nicht ganz heran.

Zwar ist schon der Opener „Kickapoo“ wieder purer Tenacious-D-Wahnsinn in Form einer kleinen Rock-Oper, in der Meat Loaf und offenbar auch Ronnie James Dio (wird im Booklet nicht genannt, taucht aber im Film auf) mitwirken, so dass sich der Hörer sofort zu Hause in der Welt von Jack Black und Kyle Gass fühlt. Doch danach wechseln sich viele Höhen und einige Tiefen ab. Das liegt daran, dass der eine oder andere Song skizzenhaft und merkwürdig abgehackt wirkt. Kein Wunder, wenn 15 Tracks in 34 Minuten Spielzeit gequetscht werden.

Deshalb gilt: Wäre „The Pick Of Destiny“ eine EP mit maximal sechs bis sieben Tracks, der nächsten Gute-Laune-Party stünde nichts im Wege. So aber werden starke Songs wie „History”, „Kickapoo”, „Master exploder”, „Dude (I totally miss you)”, „Break in-city (Storm the gate!)” und „Beelzeboss (The final showdown)” von mittelmäßigen Einlagen („Baby“, „Destiny“, „The divide“) zerstückelt, was die Freude etwas trübt. Dennoch gibt es bei kultverdächtigen Stücken wie dem unmissverständlichen „The government totally sucks“, „Classico“, in dem Mozart und Beethoven durch den Kakao gezogen werden, und dem komplett bekloppten „Dude“ wieder einiges zu lachen. Zudem sieht die Chronistenpflicht vor, einen gewissen Dave Grohl zu erwähnen, der hinter der Schießbude ordentlich auf die Felle haut und zum großartigen Metal- und Hardrock-Verschnitt „Beelzeboss“ sogenannte Demon Vocals beisteuert. Für Songs wie diesen haben wir Tenacious D am Ende auch wieder uneingeschränkt lieb.

Anspieltipps:

  • History
  • Kickapoo
  • Master exploder
  • Dude
  • Break in-city
  • Beelzeboss
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