Leserkritiken zu
Placebo - Meds

  • Rock
8.5/10 Unsere Wertung
6.6/10 Leser Stimme ab!

01.08.2006 - 22:09 Phil Echt abnormal gelungen,...Respekt!
"Meds" einlegen, hören, abschalten, nachdenken und träumen!!!

10/10

30.03.2006 - 14:20 chris Meiner Meinung ist nach "Space Monkeys" eindeutig das beste Lied auf der Platte. Bin Placbofan seit der ersten Platte, jedoch fehlt mir in den ruhigen Lieder irgendwie die Magie von Lieder wie "Passive Agressive", "The Crawl" oder "I know", um nur einige Beispiele zu nennen. Auch die Texte wirken irgendwie als ob man alle Themen der letzten Platten einfach recycelt hätte... (z.B. Einsamkeit, Ausserseiter sein etc). Weiterhin habe ich den Eindruck dass die Molko&co immer einfachere Sachen auf den Instrumenten spielen... Dabei gefielen mir gerade die etwas komplizierteren Lieder wie "36Degrees" vom ersten Album oder "Bulletproof Cupid" vom vierten. Doch trotz alledem ist es ein sehr gutes Album geworden, besonders die Featurings und die guten Hooklines in den Refrains gefallen mir, bitte in Zukunft mehr davon! Doch wenn der Elektronische Anteil und die "Mainstreamanpassung" (z.B. Vereinfachung der Lieder) weiter steigen, werde ich mir eine andere Lieblingsband suchen ;)

8/10

12.03.2006 - 16:23 Sarah Also ich bin der Meinung, dass das Album Meds mit eins der besten Alben von Placebo ist! Die Lieder sind so einprägsam und mitreißend!!! Placebo hat sich mal wieder selbst übertroffen und ich hoffe das sie noch viele solcher Alben machen!!!

10/10

21.02.2006 - 18:19 jessenthevillage(chris) Meds ,Placebo hat sich wider mal übertroffen!
Eine CD die von Harmonien überzogen ist was man bei dem ersten Stück Infra rot bis hin zu den letzten Stücken dieser cd genißen kann. Pierrot The Clown oder Blind haben sich Placebo ganz genu unter die Lupe genommen!Akustische Stücke die im Ohr hängen bleiben!
Neu ist auch das Placebo erstmalig so genannte "featurings" auf die Platte gebracht haben.Die nicht umbedingt schlecht sondern nur ungewohnt sind.

8/10

09.02.2006 - 23:01 Gerda A supa album!^^
hab schon alle leider vor dem erscheinen dieses albums!!!

Aber ich muss ehrlich sagen dieses album ist völlig anders als die letzen alben nicht so rockig aber für jeden placebo-fan muss man dieses album haben!

6/10

09.02.2006 - 13:33 daniel ich hatte die ehre das album bereits hören zu dürfen.. und es ist wie immer phantastisch!! wer die jungs vorher nicht mochte, wird sie noch immer nicht mögen, aber darum geht es ja auch nicht: der liebhaber dieses hervorragenden stücks popmusik kann ein weiteres, wunderschönes kleinod in sein herz schliessen.. du wirst wissen, dass DU gemeint bist!! :-)

10/10

02.02.2006 - 02:32 Achilles Die ersten beiden Songs gehen gleich mit Laufzeiten um die 3 Minuten sehr gut ins Ohr. Richtig gute Opener, wie ich zu sagen wage.
Der dritte Song ist dann wieder Placebo like usual, aber deswegen keineswegs schlecht. Er erinnert mich an alte Placeboscheiben, irgendwie klingt er nach den ersten beiden Alben in modernem Gewand.
Lied Nummer vier mit dem Titel \"Space Monkey\" ist unheimlich bis beruhigend. Eine aufgeregte Burger Queen, eine glattgebügelte Lady of the Flowers. Wie man es auch dreht, und es liegt nicht nur an der Ankündigung der Band selbst, dass diese fünfte CD wieder zu den Wurzeln zurückkehren soll, die Songs bringen Erinnerungen hoch, lassen schon beim ersten Hören wieder ein wenig Gänsehaut entstehen und entführen zurück in die gorßartige Vergangenheit der Band ohne den Bezug zur Gegenwart zu verlieren. Eigentlich erleben wir hier die Zukunft Placebos: Sie vereinen ihre größten Momente der Vorgängeralben.

Das folgende \"Follow the cops back home\" ist ruhig, gelassen, getragen. Es klingt irgendwie nach Pet Shop Boys mit Sexappeal und Nachdenklichkeit. Wobei die Shop Boys eigentlich eh nur die Lightpopvariante von Placebo waren....oder sind Placebo nur die Darkpopvariante von Tennant und Lowe?
Egal, denn allein der Songtitel \"Follow the cops back home\" ist klasse und schon während ich dieses fünfte Lied zum ersten Mal höre, fühle ich mich wieder rundum wohl in Molkos Welt und freue mich auf die restlichen der insgesamt dreizehn Stücke.

Song Six nennte sich \"Post Blue\" und könnte wohl als Serial zu \"Blue American\" verstanden werden. Der leicht verzerrte Rhythmus ist treibend und (ich muss es eigentlich nicht sagen) eingängig auf der Melodieseite. Darauf folgt die Radiosingle, die man schon bei BBC Radio 1 hören konnte....wenn nicht: Sie rockt!!!

Molko, Olsdahl und Hewitt schaffen es nicht nur, wieder einmal extrem gute Songs zu schreiben, sondern auch das Album als solches muss nach 8 von 13 Titeln als würdiger Nachfolger von Sleeping with Ghosts bezeichnet werden. Die teilweise Rückbesinnung auf alte Werke tut der Sache dabei nur allzu gut.
Der achte Song ist zwar ein wenig zäh, aber bekommt auf einer Schönheitsskale von 1 bis 10 eine glatte 8!

Gespannt warte ich auf Titel 9, in dem Stipe nun endlich singen soll. Molko fängt an....ruhig....bedächtig....akustische Gitarrenklänge, elektrisch verstärkt, stimmen mit ein....ach nein, Stipe singt ja erst im nächsten Song...so ein Scheiß. Das macht Titel 9 zwar nicht schlechter, aber zwei ruhige Stücke am Stück sind so sinnvoll wie die Formulierung \"Stücke am Stück\". Wobei Molko vielleicht gar besser im Komponieren ist, als ich es im Texten bin, sodass das Lied in keinster Weise langweilt, sondern vielmehr begeistert.

Jetzt aber: Der Song mit Michael Stipe....Spannung....Pianointro....und da isser, der R.E.M.-Mann. Wahnsinn. Diese Stimme auf einer Placebo-CD. Das wir das noch erleben dürfen. Und dann geht\'s rund....volles Programm im Refrain, volles Duett der zwei besten Stimmen seit Mercurys Tod. Der Song erscheint gewöhnungsbedürftig, aber soll man Stipe und Molko keinen sperrigen Song zugestehen, der wächst und wächst und wächst? Ich weiß jetzt schon, dass dieses Lied von einigen nicht gemocht werden wird, ob seiner disharmonischen, lauten Momente. Es passt in die \"Monster\"-Phase von R.E.M., und es gefällt mir einfach saugut!

So, jetzt die letzten drei. Titel 11 beginnt eigenartig, aber die verzerrten Gitarren bringen die Melodie mit sich und es klingt wieder nach Placebo.

Placebo scheinen mir schon weiter zu sein als viele andere große Bands. Es gibt wenige, die folgen können. Coldplay vielleicht, wenn Martin seinen Stil mal ein wenig ändert.....Muse bestimmt, denn Bellamy ist ein Mastermind, vielleicht gar noch größer als Molko....aber eines ist heute klar geworden: Placebo haben Oasis hinter sich gelassen, denn die hatten ein paar Songausfälle auf einigen Alben, was man bei Molko und seinen beiden Bandmitgliedern nicht erkennen kann.

Apropos Songausfälle: Song 11 war ja noch gut, 12 ist eigenartigerweise zu zäh....er fließt träge dahin....lässt das Album schon vorzeitig ausklingen. Sicherlich keine schlechte Idee, aber am Ende hätte man sich noch einen richtigen Knaller gewünscht. Na ja, dann muss man eben eine persönliche Zusammenstellung anfertigen.
Ach nein....das finale Lied ist ja noch da: \"You are one of God\'s mistakes...\" beginnt Brian zu singen....und kurz darauf begegnen uns wieder Klänge, wie wir sie vom kongenialen Debutalbum kennen. Und dann wissen wir: Der letzte Song schließt den Kreis, er heißt nicht umsonst \"Song to say goodbye\". Ich liebe ihn jetzt schon...hypnotisch....genial.....unübertrefflich.

Zum Schluss noch die Tracklist mit Bewertung (maximal 10 Punkte), die sich natürlich positiverweise ändern wird, da das Album wachsen wird.

1 Meds 11 Punkte
2 Infra-Red 9 Punkte
3 Drag 8 Punkte
4 Space Monkey 9 Punkte
5 Follow the cops back home 8 Punkte
6 Post Blue 9 Punkte
7 Because I want you 8 Punkte
8 Blind 9 Punkte
9 Pierrot the clown 8 Punkte
10 Broken Promise 10 Punkte
11 One of a kind 7 Punkte
12 In the cold light of the morning 8 Punkte
13 Song to say goodbye 11 Punkte

10/10