Venom - Metal Black - Cover
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Venom Metal Black


  • Label: Sanctuary Records
  • Laufzeit: 57 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Sechs Jahre nach dem letzten Werk „Resurrection“ (2000) und geschlagene 24 nach dem genredefinierenden Opus Magnum „Black Metal“ (1982) haben sich Venom auf die alten Stärken gestützt und hämmern auf „Metal black“ in altgedienter Rumpel-Thrash-Manier über eine gute Stunde mit 14 neuen Songs im Gepäck durchs metallische Gemüsebeet. Hardrock, Thrash und (natürlich) Black Metal heißen die Eckpfeiler und diese werden mal flotter mal in der Geschwindigkeit gedrosselter beackert, sodass kein Song eine wirkliche Enttäuschung darstellt.

In diesem Sinne geifert Cronos wie in alten Tagen ins Mikro, die Gitarre/Bass-Fraktion knarzt bedrohlich und das Schlagzeug gebärdet sich dem Anlass entsprechend. Somit sind alle Voraussetzungen geschaffen, die „Metal black“ zu einer höllisch guten Scheibe des derzeit aus Conrad „Cronos” Lant (Gesang, Bass), Mike Hickey (Gitarre) und Anton Lant (Schlagzeug) bestehenden Dreiers macht. Sei es der Opener „Antechrist“, der somit gleich kurz umreißt, was die Philosophie Venoms beinhaltet, das mit einer gehörigen Portion Durchschlagskraft gesegnete „House of pain“, das rockige „A good day to die“, welches den schwarzhumorigen Sarkasmus der Truppe aufzeigt oder das aufbegehrende „Assassin“, das wohl für den einen oder anderen ausgerenkten Nackenwirbel sorgen dürfte.

Die Engländer verfassen trotz niemals still stehendem Personenkarussell (nur Cronos ist von der Originalbesetzung übrig) nach über 25 Jahren eine Scheibe, die sich durchaus mit dem restlichen Backkatalog messen kann. Innovationspreise gibt es hiermit zwar keine mehr zu gewinnen, aber ein geiles Eisen haben die Drei trotzdem geschmiedet. Wie heißt es im Rausschmeißer so schön: „Metal fucking black“ – Hell yeah!

Anspieltipps:

  • Assassin
  • House Of Pain
  • Darkest Realm
  • Hours Of Darkness
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