Bleed The Dream - Built By Blood - Cover
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Bleed The Dream Built By Blood


  • Label: DRT Entertainment
  • Laufzeit: 48 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Noch bevor ihr erster Longplayer „Built By Blood“ am 26. April 2005 in den Regalen der Plattenläden stand, waren Bleed The Dream aus Los Angeles, Kalifornien bereits auf den großen Bühnen der „Vans Warped“-Tour 2003 und 2004 ein gern gesehener Gast. Als Support Act waren sie mit Pennywise, Yellowcard und Matchbook Romance unterwegs und spielten im vergangenen Jahr die neuformierte „Taste Of Chaos“-Tour. Musikalisch gehört die Band in die Emocore-Ecke, der auch The Used, Underoath, My Chemical Romance und Bullet For My Valentine angehören, wie der klischeehafte Album- und Bandname schon vermuten lässt.

Produziert wurde „Built By Blood“ von Cameron Webb (Over It, Social Distortion, Zebrahead), der bisher verstärkt als Sound Engineer und Mixer in Erscheinung getreten ist (u.a. Ben Folds, Motörhead, Kelly Clarkson, Sum 41). Gewidmet haben es Brandon Thomas (Vocals), Dave Aguilera (Gitarre) und Keith Thompson (Bass) ihrem an Leukämie verstorbenen Schlagzeuger Scott Gottlieb, der zwischen den zahlreichen Krankenhausaufenthalten das komplette Album eintrommelte. Zwei Wochen vor der Veröffentlichung erlag Gottlieb leider der schlimmen Krankheit.

Das Album enthält elf genretypische Brüllattacken mit eingängigen Harmonien, die sich brav mit härteren Metal-Riffs abwechseln. Leider ist der Sound ziemlich dumpf und mittelprächtig ausgepegelt, was bei einem erfahrenen Mann wie Cameron Webb sehr verwundert. Dazu kommt, dass Bleed The Dream dem Genre weder etwas Neues hinzufügen, noch einen eigenen Stil vorzeigen können. Mit „Just like I remember“, „Should have known“ und „Legends die” haben sie zwar ein paar durchaus hitverdächtige Tracks im Programm, aber das reicht nicht aus, um aus einem ganz netten Album, das auch die eine oder andere Niete bietet („Emotion regression“, „Say g’night“), ein unverzichtbares zu machen. Dazu fällt die Qualität der Songs besonders zum Ende hin erschreckend ab. Schade eigentlich.

Anspieltipps:

  • Confessions
  • Legends die
  • Taste the change
  • Just like I remember
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