Johnny Cash - Traveling Cash: An Imaginary Journey - Cover
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Johnny Cash Traveling Cash: An Imaginary Journey


  • Label: Bear Family Records
  • Laufzeit: 47 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit „Walk The Line” hat der Regisseur James Mangold („Girl Interrupted“, „Copland“, „Identität“) eine Johnny-Cash-Biographie in die Kinos gebracht, die von den Besuchern des Film und der Fachpresse einhellig gefeiert wird. Der Film gehört zu den großen Favoriten bei der diesjährigen Oscar®-Verleihung, was auch auf die sehr gelungene musikalische Umsetzung des Themas zurückzuführen ist. Denn die beiden Hauptdarsteller Reese Witherspoon als June Carter und Joaquin Phoenix als „The Man in Black“ sangen Songs wie „Ring of fire“, „Folsom prison blues“ und „Jackson“ höchstpersönlich ein. Dadurch erhielt der Film eine ganz besonders authentische Note.

Ein Quell der Inspiration für James Mangold waren die Box-Sets des Hamberger Labels Bear Family Records, das für seine liebevoll aufgemachten Veröffentlichungen im Oldie-Bereich bekannt ist. Die Bear-Family-Leute unterstützten den Filmemacher in Sachen Set- und Kostümdesign und vermittelten mit den Begleittexten und Fotos ihrer Box-Sets das Gespür für diese Ära.

Für das vorliegende Album „Traveling Cash: An Imaginary Journey” ist ebenfalls die Bear Family verantwortlich, die darauf 20 der besten Cash-Songs aus seiner Zeit beim Sun Records Label kompiliert und mit einer fiktiven Lebensgeschichte eines Reisenden kombiniert hat. Besagte Reise beginnt im berühmten Folsom Prison („Folsom prison blues“) und führt über die „Wide open road“ direkt in die Arme eines „Mean eyed cat“. Es folgt ein Trip mit dem „Train of love“ bzw. dem „Blue train“ entlang am „Big river“ und der „Fools hall of fame“. Es gibt eine „Party of lonely hearts“ und wir erfahren etwas über „My treasure“ und von einen Mann in Reno, der erschossen wird, nur um ihn sterben zu sehen.

Der Kenner merkt sofort: Die Herren der Bear Family gehen mit diesem Album direkt zu den musikalischen Wurzeln Johnny Cash’, denn die von Richard Weize und Hank Davis ausgesuchten Aufnahmen stammen aus der Zeit von 1955 bis 1962. Dazu kommen die in der vorliegenden Form unveröffentlichten Titel „Fools hall of fame“ und „Guess things happen that way“ und fertig ist eine weitere Cash-Compilation, die natürlich auch etwas vom großen Kuchen abhaben möchte, der durch den Hype um „Walk The Line“ mal wieder neu verteilt wird.

Anspieltipps:

  • Big river
  • There you go
  • I walk the line
  • Wide open road
  • Come in stranger
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