The Zutons - Tired Of Hanging Around - Cover
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The Zutons Tired Of Hanging Around


  • Label: Deltasonic/SonyBMG
  • Laufzeit: 45 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

„Tired Of Hanging Around” – das trifft auf die Liverpooler Senkrechtstarter The Zutons ganz bestimmt nicht zu. Das Quartett verkaufte gleich von seinem ersten Album „Who Killed The Zutons“ (04/2004) mehr als 600.000 Einheiten im UK. Fünf Singles gelangten in die britischen Top 40. Die Tournee dauerte über ein Jahr, führte die Band sogar bis nach Amerika und beinhaltete Supports für U2, R.E.M. und Oasis. Mehr geht wohl kaum für ein paar Debütanten, die Soul- und Rockmusik mischen und für Acts wie Devo, Sly And The Family Stone und die Talking Heads schwärmen.

Mit großer Inspiration begaben sich Sean Payne (Drums), Boyan Chowdhury (Gitarre), David McCabe (Gesang, Gitarre), Abigail Harding (Saxophon) und Russell Pritchard (Bass) nach ihrer langen Tour Ende 2005 in ein Londoner Studio, um zusammen mit Produzent Stephen Street (The Smiths, Blur, Kaiser Chiefs) an ihrem Zweitwerk „Tired Of Hanging Around“ zu arbeiten. „Der Titel ist sowohl positiv als auch negativ gemeint“ erläutert Songschreiber McCabe. „Der gleichnamige Song handelt davon, von allen ignoriert zu werden, während man an einer Bushaltestelle wartet, davon, wie sehr es nervt, nicht ernst genommen zu werden, und wie sehr einen dies auch wiederum anspornt. Momentan habe ich es ein wenig satt, in Liverpool zu sein, und immer zwischen Liverpool und London hin- und herzupendeln. Ich wäre viel lieber ständig unterwegs und würde live spielen.“

Die Jungs haben also noch nicht genug von der Ochsentour und freuen sich bereits auf die nächste, für die sie elf neue Songs im Gepäck bzw. auf ihrem Album haben. Diese sind zwar bis auf wenige Ausnahmen nicht so grandios wie auf dem Debüt, aber mit locker flockigen Groovern wie dem Titeltrack oder „It’s the little things we do“ können die gerne mit The Coral in einen Topf geworfenen Zutons durchaus überzeugen. Dazu kommen soulige Songs mit feinen Saxophonriffs und Uh-Uh-Uh-Chören („Valerie“, „Oh Stacy“), die knackige erste Single „Why won’t you give me your love?“, der treibende Funk-Groover „Hello conscience“ und das mit Led-Zeppelin-Riffing durchsetzte „I know I’ll never leave“.

Leider gesellen sich auch ein paar nicht ganz so zwingende Lieder wie „How does it feel?“, „Someone watching over me“ und „You’ve got a friend in me“ zu oben genanten Titeln. Dennoch reicht es für ein gutes, wenn auch nicht überragendes zweites Album

Anspieltipps:

  • Valerie
  • Hello conscience
  • I know I’ll never leave
  • Tired of hanging around
  • Why won’t you give me your love?
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