Diablo - Mimic47 - Cover
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Diablo Mimic47


  • Label: Drakkar/SonyBMG
  • Laufzeit: 47 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Diablo ist eine Heavy-Metal-Band aus Finnland, die in ihrer Heimat als Top-10-Act ungewöhnlich viele Platten verkauft. Nach den Alben „Elegance In Black” (2000), „Renaissance” (2002) und „Eternium” (2004) erscheint nun der vierte Output „Mimic47“ von Rainer Nygård (Vocals, Gitarre), Marko Utriainen (Lead Gitarre), Hekki Malmberg (Drums) und Aadolf Virtanen (Bass). Damit wollen es die Jungs aus dem Land der 1000 Seen auch außerhalb ihrer Heimat packen, wo sie bisher kein Bein auf den Boden gebracht haben, denn weder Verkaufszahlen noch Konzertbuchungen sind erwähnenswert.

Mit „Mimic47“ stehen die Chancen zumindest nicht schlecht, dass Diablo in Zukunft auch mal deutsche Venues spielen dürfen. Von einem Chartentry ganz zu schweigen, den das Quartett auch anzustreben scheint, denn die deutsche Version von „Mimic47“ enthält mit dem James-Bond-Titelsong „A view to a kill“ von Duran Duran eine ganz witzige Coverversion als Bonus, die den Finnen etwas Aufmerksamkeit einbringen könnte, auch wenn dem Stück ein „Explicit Lyrics“-Upgrade à la „Dance into the fire – fuckin’ hell yeah!“ abgeht.

Das Dutzend Tracks bietet eine ausgewogene Mischung aus harten Parts und melodischen Feinheiten zwischen Thrash, Nu-Rock und Old-School-Metal. Sänger Rainer Nygard legt dabei eine sehr variable Stimme an den Tag, die zwischen sanften Gesangseinlagen und wüsten Growls, die entfernt an James Hetfield von Metallica erinnern (man höre nur „Shadow world“), die gesamte Palette abdeckt.

Spielerisch befindet sich die Band unbestritten auf Top-Niveau. Allerdings fehlen dem Album zwei, drei Übersongs, die ihm den entscheidenden Kick nach vorne geben würden. So aber ist „Mimic47“ maximal ein gutes Album, dem einfach die großen Höhepunkte fehlen.

Anspieltipps:

  • Damien
  • Blackheart
  • Condition red
  • Rebellion of one
  • In sorrow we trust
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