Jerry Lee Lewis - Last Man Standing - Cover
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Jerry Lee Lewis Last Man Standing


  • Label: Shangri-La/EDEL
  • Laufzeit: 67 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

„50 years ago, Sam Phillips legendary Sun Records in Memphis, Tennesee was the home of Elvis Presley, Johnny Cash, Roy Orbison, Carl Perkins and Jerry Lee Lewis, the founding fathers of Rock and Roll – today Jerry Lee Lewis is the ´Last man standing´” prangt seitlich auf der Rückseite vorliegender CD neben Namen wie Jimmy Page, Bruce Springsteen, Neil Young, Keith Richards, Ringo Starr, Kid Rock, Rod Stewart, Eric Clapton und Little Richard – eine Auswahl der 22 Duettpartner und Gaststars, die Jerry Lee Lewis für sein erstes Album seit „Young blood” (1995) zusammengetrommelt hat, nicht nur um der Masse an Live- und Best Of-Veröffentlichungen wieder etwas Neues hinzuzufügen, sondern um sich gebührend feiern zu lassen, schließlich ist der mittlerweile 71-Jährige eine, im Gegensatz zu den eingangs genannten Herrschaften, lebende Legende des Rock´n´Roll.

Umso erfreulicher, dass das vorliegende Material auf „Last man standing“ durchwegs packend und abwechslungsreich inszeniert wurde, was einerseits durch das affektierte und ungezügelte Spiel Lewis und der unterschiedlichen (von interessant bis lahm) Darbietung der Duettpartner zustande kommt. Pikantes Detail am Rande: Viele der Songs, die der „Killer“ hier als Coverversion anstimmt, werden zum größten Teil mit den Verfassern eingesungen bzw. gespielt wie z.B. „Pink Cadillac“ mit Bruce Springsteen, „Evening gown“ mit Mick Jagger, „Travelin´ band“ mit John Fogerty, „Twilight“ mit Robbie Robertson oder „The pilgrim“ mit Kris Kristofferson.

Darüber hinaus hat es sich Jerry Lee Lewis nicht nehmen lassen auch einige jüngere Stars zu verpflichten oder ältere wieder aus der Versenkung zu holen, die mit ihren letzten Veröffentlichungen weniger Glück hatten. In diesem Zusammenhang ist das Duett mit Kid Rock („Honky tonk woman“) und der Auftritt von Ringo Starr in „Sweet little sixteen“ ein Knaller geworden. Ein dickes, beigefügtes Booklet rundet die Sache mit einer neunseitigen Biographie des 71jährigen ab, die mit einigen Bildern seiner früheren Aufführungspraxis geschmückt ist. „Last man standing“ ist einfach eine Überraschung, die aus den musikalischen Eckpfeilern Rock´n´Roll, Blues und Country gezimmert wurde.

Anspieltipps:

  • Pink Cadillac
  • Hadacol Boogie
  • Sweet Little Sixteen
  • Honky Tonk Woman
  • Don´t Be Ashamed Of Your Age
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