The Fight - Nothing New Since Rock ´N Roll - Cover
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The Fight Nothing New Since Rock ´N Roll


  • Label: Repossession Records
  • Laufzeit: 42 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
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The Fight formierten sich im Jahr 2000 in der Nähe von Birmingham, England und brachten ihre Debüt-EP „Home Is Where The Hate Is“ (04/2003) auf Fat Wreck Chords, dem Label von NoFX-Leader Fat Mike, heraus. Für ihr Longplay-Debüt „Nothing New Since Rock’n’Roll“ (11/2004) wechselten Kate/K8! Turley (Gesang, Gitarre), Scott Miner (Gitarre), Matt Vale (Bass) und Jak Turley (Drums) zu Repossession Records.

Vor dem Hintergrund einer kleinen Deutschland-Tournee, wird das von Neal Avron (Yellowcard, New Found Glory, Fall Out Boy, SR-71) produzierte Werk nun auch hierzulande verfügbar gemacht. Stellt sich nur die Frage, wer den niedlichen Pop-Punk der vier Engländer braucht? Denn stilistisch orientieren sich The Fight an aktuellen Bands wie Blink-182, Good Charlotte und Green Day, sowie an Veteranen wie Gen X, The Clash und den Buzzcocks. Aber das machen Herscharen anderer Punkbands auch. Entscheidend ist deshalb, was bei der Umsetzung herauskommt. Doch diese ist – als hätte man es geahnt – bis auf wenige Ausnahmen durchschnittlich und alles andere als neu. Also ganz wie der Albumtitel sagt: „Nothing New Since Rock’n’Roll“.

Dabei sind die Zutaten gar nicht so übel. Mit Kate Turley steht eine attraktive junge Dame am Mikrophon, die beste Vermarktungsmöglichkeiten bietet. Zudem hat sie ein amtliches Schnodder-Organ, das den Songs eine gute Portion Rotzigkeit verleiht. Auch die Produktion hat Klasse. Die Stücke kommen druckvoll aus den Lautsprechern und sind radiokompatibel abgemischt. Bedeutet: Weder Kates Vocals noch die Instrumente drängen sich in den Vordergrund. Sie schallen sehr angenehm als kompakte Masse, die keinen groß erschrecken dürfte.

Es verstecken sich sogar ein paar kleine Hits auf der Scheibe. „Karaoke star“ etwa, das ein paar Seitenhiebe auf Britney Spears abfeuert, das treibende „JB’s“ oder die Hymne „No more legend“, auf die sich auch der Albumtitel bezieht. Trotzdem, bezogen auf alle 14 Tracks, fehlen The Fight noch ein paar richtig gute Riffs und zündende Melodien mehr, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber ein Anfang ist gemacht. Und das nächste Album ist bestimmt schon in arbeit. Schließlich hat „Nothing New Since Rock’n’Roll“ schon 18 Monate auf dem Buckel.

Anspieltipps:

  • Karaoke star
  • No more legend
  • Revolution calling
  • Can’t be bothered
  • Johnny can’t hackett
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