Ne-Yo - In My Own Words - Cover
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Ne-Yo In My Own Words


  • Label: Def Jam/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 50 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Hier kommt die frischgebackene US-Nummer-1: „In My Own Words” von Ne-Yo. Damit erfüllt das hoffnungsvolle Songschreibertalent sämtliche Erwartungen, die sich nach seinem Megahit „Let me love you“, den er für seinen Kollegen Mario geschrieben hat, aufgebaut haben. Neben Chris Brown ist Shaffer C. Smith, wie Ne-Yo (22) bürgerlich heißt, in diesem Jahr schon der zweite jungenhafte Newcomer in der florierenden Black-Music-Szene.

Neben seiner Arbeit als Auftragsschreiber (u.a. für Mary J. Blige, B2K und Faith Evans), hat Ne-Yo auch sein Debütalbum fast komplett in Eigenregie geschrieben und aufgenommen. Darauf präsentiert er eine zu 100% charttaugliche Mischung aus fetten R&B-Beats und poppigen Melodien, die von seiner souligen Stimme abgerundet wird. Damit erinnert Ne-Yo, ebenso wie streckenweise Chris Brown, an den jungen Michael Jackson.

Thematisch geht es – natürlich – um die Themen Liebe und Beziehungen. Verpackt wird der lyrische Stoff in ein Dutzend professionell produzierte Songs, für die als Executive Producer die „Carter Administration“ (Young Gunz, Rihanna, Memphis Bleek) um Rap-Mogul Shawn Carter alias Jay-Z zuständig war. Somit braucht man sich um den Sound auf „In My Own Words” keine Sorgen machen. Nur in Sachen Songwriting hätte der in Arkansas geborene Jungstar auf etwas mehr Abwechslung setzen können, denn der 22-Jährige verlässt kaum die, zugegeben, sehr geschmeidigen R&B-Pfade.

So ist z.B. „Sign me up“ ist ein tanzbarer Club-Track, „So sick” ein perfekter Popsong, „Time“ eine schöne Pianoballade und „Get down like that“ eine wunderbare Soul-Hymne, die auf einem Sample des O’Jays-Klassikers „I swear I love no one but you“ basiert. Nicht schlecht für den Anfang, aber nicht der erhoffte künstlerische Volltreffer. Dazu befinden sich einfach noch zu viele mittelmäßige Tracks auf dem Album.

Anspieltipps:

  • Let go
  • So sick
  • Sign me up
  • Get down like that
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