Division Kent - Monsterproof - Cover
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Division Kent Monsterproof


  • Label: Epic/SonyBMG
  • Laufzeit: 49 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Das amerikanisch-schweizer Duo Division Kent (Andrea B. aus Zürich und Sky Antinori aus New York) stellt mit „Monsterproof“ sein Debütalbum vor, das angeblich in einem Studio an der Ecke Division Street und Kent Avenue in Brooklyn, NY eingespielt wurde. Daher auch der Bandname – und natürlich eine schöne Geschichte für die Presse.

Division Kent haben sich auf elektronische Musik in verschiedensten Facetten (Dance, Dub, Wave, Pop, TripHop) spezialisiert. Sie ist mal erbarmungslos tanzbar („All you fantasized“, „Sweet and vicious“), dann wieder mit Spurenelementen von Goldfrapp („Farady cage“) oder Massive Attack („Lone star“) durchsetzt. Sie verarbeitet Anleihen der Neuen Deutschen Welle („Tango 2000“, ein Cover der NDW-Kapelle Nichts), treibt gitarrenlastig und wild im New-Wave-Stil voran („Bordello affair“, „Frantic“) oder schwebt balladesk auf der Fährte Kraftwerks („What you don’t know“). Dazu wabern die Synthies, Sequenzer pluckern und Andrea B. haucht mit zarter Stimme Texte auf deutsch, englisch und französisch – „inspiriert von Lust, Liebe, Launen und Albträumen“.

Zu den besten Stücken zählen das schöne, mit akustischen Gitarren und sphärischen Keyboardklängen angereicherte „Faraday cage“, „Lone star“ gefällt mit sanften Downbeats und erotische „Brooklyn dub“ zieht den Hörer in die geheimnisvolle Welt eines New Yorker Underground Clubs, in dem Sharon Stone und Michael Douglas vor dem geistigen Auge ihren Kopulationstanz aus „Basic Instinct“ vorführen.

Mit „Monsterproof“ legen Division Kent ein überraschend ausgereiftes Debüt hin, das nicht nur Dance- und Elektro-Freaks gefallen könnte. Durch die zahlreichen Gitarrenklänge sollten nämlich auch Pop- und Indie-Freunde auf ihre Kosten kommen.

Anspieltipps:

  • Monsterproof
  • Brooklyn dub
  • Faraday cage
  • White walls
  • Frantic
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