Jim Peterik - Above The Storm - Cover
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Jim Peterik Above The Storm


  • Label: Frontiers/SOULFOOD
  • Laufzeit: 58 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
4.3/10 Leserwertung Stimme ab!

„Risin' up, back on the street / Did my time, took my chances / Went the distance, now I'm back on my feet / Just a man and his will to survive” – Erkannt? Das war der Titelsong zu Rocky III, vorgetragen von der amerikanischen Hardrockband Survivor. Der Song namens „Eye of the tiger“ hielt sich in England sechs und in Amerika ganze sieben Wochen an der Spitze der Charts und erhielt zusätzlich einen Grammy. Abgesehen von diesem internationalen Überhit ist die Band nur im Amerika der 80er Jahre wirklich groß heraus gekommen. Gründer und Sänger dieser Kombo ist Jim Peterik, der nach zwei Alben mit seiner neuen Formation Pride of Lions nun ein Solo-Album auf den Markt wirft, das sich weiterhin am Melodic Rock bedient und den altgediegenen Fans sehr gelegen kommen dürfte, da das seit längerer Zeit angekündigte Comeback von Survivor noch auf sich warten lässt.

Den Auftakt macht Peterik mit dem stampfenden Rocker „Live life“, legt das solide „Burning with a reason“ nach und stimmt mit dem Titeltrack „Above the storm“ einen sehr intensiven und persönlichen Song an, der bei Konzerten aller Voraussicht nach für gezückte Feuerzeuge sorgen wird. Nicht sonderlich aufregend gestaltet sich „In the days we have“ trotz einprägsamen Rhythmus im Schunkel-Takt, da gefällt das folgende „Stand and be counted“ wesentlich besser. Ambitionierte Durchschnittsware, die keine neuen Facetten der Rockmusik bereithält, ist „At this time of night“ und „The god in you“, die von den Peterik-Jüngern dennoch als grandios und wunderbar betitelt werden wird. Die Ballade „A kiss to remember you by“ und das bluesige „Secrets of a woman“ versprühen gekonnt das Herzblut, das der Survivor-Sänger in das Album reingesteckt hat und nach dem wiederum mittelmäßigen Schmachtfetzen „A talent for loving you“ beginnen die etwas besseren Stücke „Hiding from yourself“ und „Midnight in my soul“.

Der Schlusstrack namens „We believe” lässt „Above the storm“ dann in altbewährter Manier sanft und ruhig ausklingen. Jim Peteriks Solowerk gleich als Altherrenrock abzustempeln wäre unfair. Die 13 Songs präsentieren sehr wohl gelungene Melodien und ausgewogenes Songwriting, allerdings stecken einige Stücke in ihrer Entwicklung bei den 80er Jahren und werden dadurch keine neuen Fans zulassen. Ist einem der derzeitige Metalcore-Boom zu heftig und das tägliche Radiogesäusel zu langweilig, der könnte an „Above the storm“ Gefallen finden.

Anspieltipps:

  • Above The Storm
  • Midnight In My Soul
  • Hiding From Yourself
  • Stand And Be Counted
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