Robby  Valentine - The Most Beautiful Pain - Cover
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Robby Valentine The Most Beautiful Pain


  • Label: Frontiers/SOULFOOD
  • Laufzeit: 63 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

The Darkness, Meat Loaf und Queen-Fans aufgepasst! Mit „The most beautiful pain“ kommt ein Bombast-Rock-Werk, dass sich selbst so wenig ernst nimmt, dass es beinahe weh tut. Andererseits macht der neue Longplayer vom Niederländer Robby Valentine durch seine wahnwitzigen Arrangements dermaßen viel Spaß und Laune, dass einem sogar der hohe Trash- und Kitschfaktor nicht stört, der allein schon im grottigen Cover für angezogene Mundwinkel sorgt. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt der mittlerweile 38-jährige Klavier und nach Sichtung des „Bohemian rhapsody“ Videos von Queen verschlug es ihn in die Sparte des Rock mit hervorstechender Begleitung durch eben dieses Instrument. Mit 14 schloss er sich seiner ersten Band an und bei seiner dritten Formation namens Line durfte Valentine seine Qualitäten als Songschreiber erstmals einsetzen. Nach der Gründung der eigenen Gruppe 1st Avenue und Auftritten mit Zinatra bot ihm Polydor, ein Sub-Label des Branchenriesen Universal, einen Plattenvertrag für ein Soloalbum an, das schlicht den Namen „Robby Valentine“ erhielt.

1994 wurde Japan auf ihn aufmerksam und daraufhin erscheinen seine Platten auch im asiatischen Raum. Nach weiteren Erfolgen in seinem Heimatland und einer Tour durch Japan arbeitete er an einer neuen Platte für den europäischen Raum, die nun mit dem Titel „The most beautiful pain“ vorliegt. Gleich die ersten Takte vom Opener „I should have known better“ lassen den Hörer schmunzeln und versetzen ihn für die folgende Stunde in eine Zeit, in der Freddy Mercury mit Queen noch am Touren war und die „Fat bottomed girls“ die Charts erklommen. Bei dem Track „One of these days“ werden einem sogar die Backstreet Boys ins Gedächtnis gerufen (wenn man nicht schon vorher an deren Video zu „Just want you to know“ denken musste) und spätestens ab da ist klar, der Kerl macht einfach was er will so bescheuert es für andere auch klingen mag.

Dadurch beschert uns Valentine ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Bombast-Rock-Album, das Anhängern von Justin Hawkins und seinen restlichen Mitgliedern im Spandexhosenoutfit problemlos weiterempfohlen werden kann, selbst wenn die Falsettstimme nicht miteingebaut wurde, denn durchgeknallte Harmonien wie bei The Darkness weist der Kerl allemal auf. Bringt uns der nächste Output dieses Herrn noch etwas mehr Druck bei der Produktion mit, dann ist ihm ein Platz neben den anfangs genannten Künstlern sicher.

Anspieltipps:

  • One Heart
  • Everyday Hero
  • Now Or Never
  • She (Abandoned Heart)
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