Serpent Obscene - Chaos Reign Supreme - Cover
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Serpent Obscene Chaos Reign Supreme


  • Label: Black Lodge/Rough Trade
  • Laufzeit: 34 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Die schwedischen Speed-Death-Thrasher Serpent Obscene aus Malmö gibt es seit 1997. Nach zwei Demo-Veröffentlichungen, die reißenden Absatz fanden, unterschrieb die Band bei Necropolis Records. Dort brachten sie 2000 ihr selbstbetiteltes Debüt heraus, das sie als absolut kompromisslose Vertreter ihres Genres zeigte.

Nach Knatsch mit dem Plattenlabel wurde das zweite Album „Devastation“ (2001) über das renommierte Black Lodge Label veröffentlicht. Dort erscheint auch das dritte Werk „Chaos Reign Supreme“ – ein erneuter 30-Minuten-Böller von Erik Tormentor (Gesang, oder wie das Infoschreiben so schön sagt „Vokills“), Johan Thörngren (Gitarre), Nicklas Eriksson (Gitarre), Jonny Putrid (Bass) und Jonas Eriksson (Drums).

Das von Berno Paulsson (Amon Amarth, The Haunted, Driller Killer, Deadsoil, S.P.O.C.K.) produzierte Album knüppelt von Beginn an wie wahnsinnig aus den Boxen, als seien Serpent Obscene auf der Flucht vor dem Teufel oder wildgewordenen Zombies. Wut, Zerstörung, Hass, Meuchelei – das übliche blutige Genre-Themenwerk wird in einem halsbrecherischen Speedrausch runtergedroschen, dem ein paar wohldosierte Breaks beigemengt werden. Doch bezogen auf die Spielzeit von 34 Minuten, steht die Band bestimmt 32 Minuten auf dem Gaspedal. Sänger Erik Tormentor gehört zu Sparte der Brüller und Kreischer. Death Growls setzt er dagegen nur äußerst sparsam ein. Sie würden auch nicht wirklich zu den ultraschnellen Nackenbrechern passen.

Wer auf messerscharfe Death-Riffs steht und einen Drum-Sound bevorzugt, der an das Duracell-Häschen erinnert, bekommt mit „Chaos Reign Supreme“ einen astreinen Silberling mit extra heftigem Schweden-Holz zwischen die Hörner.

Anspieltipps:

  • Confessor
  • Execution
  • Necro angel
  • Evil ascends
  • Death obsessed
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