Motorjesus - Deathrider - Cover
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Motorjesus Deathrider


  • Label: Locomotive Records
  • Laufzeit: 53 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Heavy-Rock-Fans werden mit feinen Hooklines im Minutentakt verwöhnt.

Die Jungs von Motorjesus kennt der eine oder andere Heavy-Rock-Freak vielleicht noch unter dem Namen The Shitheadz, die mit der Kraftrille „Dirty Pounding Gasoline” (2004) ein beachtliches Debüt hingelegt hatten. Aus rechtlichen Gründen legen die Möchengladbacher unter neuer Flagge nun ein weiteres Pfund ultra brachial rockender Songs vor und sollten sich damit endgültig in der Szene etablieren.

In der neuen Besetzung Christoph Birx (Gesang), Guido Reuss (Gitarre), Andreas Peters (Gitarre), Mark Neschen (Bass) und Oliver Beck (Drums) legen Motorjesus ein fabelhaftes Rifffeuerwerk vor, das mit herausragenden Songs nur so um sich schmeißt. Die Tracks donnern wie ein 30-Tonnen-Truck aus den Boxen und verblüffen mit einem grandiosen Vollfettsound. Motorjesus klingen dabei wie eine doomige Version von Motörhead mit Power-Metal-Einschlag. Ausschlaggebend dafür ist das Gitarrenduo Peters/Reuss und mit Christoph Birx ein Sänger zum Niederknien.

Wer in diesem Fall mit zaghaften James-Hetfield-Vergleichen kommt, liegt gar nicht mal daneben. Zumal sich sich auf „Deathrider“ mindestens ein halbes Dutzend Songs finden, die Metallica zu ihrer „Load/Reload“-Phase locker in die Tasche stecken. Dazu zählen u.a. das dampfwalzenartige „Death hammer overload“, die Riffgranaten „Destroyer“ und „Deathrider“, das rotzige „Legion of rock“ und das hymnische „10 feet under ground“. Auf diese Weise werden alle Heavy-Rock-Fans mit feinen Hooklines im Minutentakt verwöhnt.

Anspieltipps:

  • Destroyer
  • Deathrider
  • Distortion sleep
  • Death hammer overload
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