Tigerbombs - Crazy Kids Never Learn - Cover
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Tigerbombs Crazy Kids Never Learn


  • Label: Paul/Rough Trade
  • Laufzeit: 33 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Das passt jetzt aber gar nicht ins Konzept. Denn nachdem Lordi den ehemaligen Schlager Grand Prix mächtig aufgemischt hatten und viele Fans sich noch Tage später fragten „Was war das denn?“, schien klar, dass finnische Musiker nur düster und schräg können und am liebsten Black- und Death Metal spielen. Und dann kommen zwei Nerds namens The Tigerbombs daher, die mit ihrem Album „Crazy Kids Never Learn“ eine halbe Stunde unverschämt gute Laune verbreiten und eingängigsten Indie-Gitarren-Pop fabrizieren.

Pepe Trouble (Gitarre, Bass, Keyboards) und Kido Retro (Gesang, Drums, Bass, Keyboards) heißen die beiden Frohnaturen, die sich schon seit dem Vorschulalter kennen und vor zwei Jahren mit „1.000 sparks“ und dem dazugehörigen Album „Loves You“ für erste Aufmerksamkeit in den Indie-Discos sorgten. Diese könnte den Finnen auch heuer widerfahren, denn „Crazy Kids Never Learn“ tafelt dem Hörer elf Indie-Wonneproppen auf, die mit der Lizenz zum Dancefloor-Rumzappeln ausgestattet sind.

Die größte Perle des Albums sparen sich die Tigerbombs sogar bis zum Schluss auf. „Hard to forget” wuchert mit feinen Bläserriffs, flirrenden Gitarren und pogotauglichen Rhythmen zu einem mitreißendem Refrain, der jeden sofort mit guter Laune ansteckt. Aber auch die übrigen zehn Tracks müssen sich nicht hinter diesem Ausnahmesong verstecken. Mit „The higher the fall“, „Stop & run”, „Punch me up” und „Want and see” gelingen dem Duo nämliche ähnliche „ich pack die Sonne in dein Herz”-Kunststückchen, nach denen sich der gemeine Indie-Pop-Fan die Finger leckt.

Anspieltipps:

  • Shout outs
  • Punch me up
  • Want and see
  • Hard to forget
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