When The Music´s Over - When The Music´s Over - Cover
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When The Music´s Over When The Music´s Over


  • Label: Monkey Music
  • Laufzeit: 47 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Wer seine Band nach einem Song von The Doors benennt, darf sich nicht wundern, wenn in Verbindung mit dem Namen der Begriff „größenwahnsinnig“ fällt oder von „starkem Selbstbewusstsein“ die Rede ist. Die Wiener Band When The Music´s Over, bestehend aus Hannes Duscher (Gesang, Gitarre), Helge Waldherr (Gitarre), Florian Steinringer (Schlagzeug) und Simon Keiblinger (Bass), hat mit derartigen Assoziationen anscheinend keine Probleme und schmeißt ihr Debüt zusätzlich selbstbetitelt auf den Markt. Produziert und aufgenommen wurden die 12 Tracks von Naked Lunch Exzentriker Herwig „Fuzzman“ Zamernik in seinem eigenen Studio „Fuzzroom“ und bieten eine krachende, laute und energische Mischung aus Rock´n´Roll, Garage und purem Rock.

Wo die werten Herren mit dem einen oder anderen Song („Wait“, „The pros and cons of daydreaming“) hinwollen, ist allerdings nicht immer schlüssig und ein wenig Geduld wird bei den ersten Durchgängen vom Hörer benötigt, um die Stücke auch wirklich erfassen zu können, um uneingeschränkten Spaß mit der Platte zu haben. Einige Durchhänger gibt es ebenfalls zu vermerken, wenn z.B. in „Don´t want to know if you are lonely“ der Titel gegen Ende unentwegt eine Wiederholung erfährt oder Sänger Hannes versucht, seiner stimmlichen Darbietung durch quietschende Eskapaden Eigenständigkeit einzuhauchen, die er gar nicht nötig hat.

Ansonsten bietet die Debütplatte der vier Wiener von When The Music´s Over eine abwechslungsreiche Dreiviertelstunde rockende Unterhaltung, die aufgrund solch fetziger Stücke wie dem Opener „Velvet“, dem Straight-Forward-Knaller „Going down“ oder dem 6-minütigen Rausschmeißer „It ain´t gonna last“ Lust auf ein Live-Konzert macht, bei dem der Vierer sicherlich eine Schippe Energie mit draufpackt. Bis es soweit ist, rotiert ihr Erstling noch ein paar Mal im CD-Player und versprüht so ein angenehmes Rock´n´Roll-Feeling, dem es sich nur schwer zu entziehen gilt.

Anspieltipps:

  • Velvet
  • Smiling
  • Going Down
  • It Ain´t Gonna Last
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