Gwar - Beyond Hell - Cover
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Gwar Beyond Hell


  • Label: DRT Entertainment
  • Laufzeit: 47 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Lange bevor Monsterfratze Tomi Putaansuu von den finnischen Hardrockern von Lordi mit seinen restlichen Ungeheuern den diesjährigen Eurovisions-Songcontest unsicher machte, verbreiteten GWAR in Horror- und Science-Fiction-Kostümen Angst und Schrecken auf der Bühne. Seit 1985 unterwegs, gibt es seit dem letzten Album „War party“ (2004) wieder ein fixes Line-up mit Oderus Urungus (David Brockie, Gesang), Balsac, The Jaws Of Death (Mike Derks, Gitarre), Flattus Maximus (Cory Smoot, Gitarre), Beefcake The Mighty (Todd Evans, Bass), und Jizmak Da Gusha (Brad Roberts, Schlagzeug), die wahnwitzigen und absurden Abenteuer, die die einzelnen Charaktere von GWAR erleben, sind jedoch die gleichen geblieben.

Kurz zusammengefasst geht es laut Band auf dem zehnten Werk „Beyond hell“ um folgendes: „The album is about GWAR’s epic journey into the tunnels and caverns that honeycomb your world, a journey not only to escape their earthly prison 'from within', but also to find and confront this so-called 'Satan', who seems to think that he is a bigger bad ass than Oderus. Along the way GWAR encounter’s a bevy of demonic dickheads and hapless victims, all ready to die for your entertainment, because they're all a bunch of assholes.” Na dann Prost! Auf ihrem Weg begegnen sie abstrusen Gestalten wie Jitler (eine Mischung aus Jesus Christus und Adolf Hitler), dem „Tormentor“ (ein Dämonenwächter) oder dem „Ultimate Bohab“ (ein Hardcore-Fan, der Suizid begeht um die Band auf ihrer Wanderschaft zu Satan begleiten zu können).

Untermalt wird dieser (im wahrsten Sinne des Wortes) Höllentrip durch handgemachten Thrash Metal, dem Punk oder Hardcore Rock der Anfangstage haben GWAR mittlerweile abgeschworen. Dieser fetzt dafür entweder gnadenlos aus den Boxen oder suhlt sich im gemäßigten Bereich, abhängig davon ob gerade ein brutaler Kampf mit einem Gegner in der Hölle stattfindet oder nicht. Als witzige Draufgabe knüppeln die Fünf Alice Coopers „School´s out“ nieder, Oderus Urungus bekennt schelmisch „I never went to school“ und der Hörer drückt ein weiteres Mal auf „Play“ um noch einmal 45 kurzweilige, aber abgefahrene Minuten zu erleben.

Anspieltipps:

  • Destroyed
  • Tormentor
  • Eight Lock
  • Go To Hell
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