The Vincent Black Shadow - Fears In The Water - Cover
Große Ansicht

The Vincent Black Shadow Fears In The Water


  • Label: Bodog Music
  • Laufzeit: 48 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Ah, sind das neue Songs von Gwen Stefani bzw. No Doubt? Nicht? Gibt’s doch gar nicht! Selten ist der Hörer so auf eine falsche Fährte gelockt worden, wie hier. Denn was das Familienunternahmen „The Vincent Black Shadow“ aus Vancouver, Kanada auf seinem Debüt betreibt, könnte problemlos als das neue Album von No Doubt durchgehen. Der Gesang ist dem von Gwen Stefani unglaublich ähnlich und auch die frühen Ska-Einflüsse, gepaart mit poppigen Melodien und rockigen Gitarren, erinnern frappierend an das Quartett aus Orange County.

Doch Pustekuchen, hier musiziert ein Rudel Kanadier, und zwar die Herren Robbie Kirkham (Gitarre), Chris Kirkham (Bass, Gesang) und Anthony Kirkham (Drums), zuzüglich der charismatischen Frontfrau Cassandra Ford (Gesang), die – wie schon festegestellt – stimmlich auf den Spuren von Gwen Stefani wandelt. Unter den Gastmusikern befindet sich zudem ein gewisser Raymond Kirkham (Trompete) sowie Mary Ancheta (Keyboards), Bruce Hamilton (Gitarre) und John Webster (Keyboards, Streicherarrangements). Die Band hat sich ihren Namen aus dem Roman „Fear And Loathing In Las Vegas“ von Kultautor Hunter S. Thompson entliehen, macht aber nicht etwa auf Düsterrock und Drogenfreaks, sondern zelebriert eine ganz eigene Art von Popmusik, die nicht mit feinen Melodien geizt.

Nein, diese Band schämt sich nicht ihrer Vorliebe für höchst eingängiges Material und badet förmlich in Uhs und Ahs und mitsingbaren Refrains. Sie erinnert dabei an die besten Momente nicht nur von No Doubt, sondern auch an Garbage und Blondie. Soviel Popappeal kann man wohl nur lieben oder hassen, aber kaum ignorieren, wobei das Cover total in die Irre führt und alles vermuten lässt (eine neue Danzig-Scheibe), aber nicht diese Ausgeburt an Spielfreude mit Hits galore an Bord.

Anspieltipps:

  • Metro
  • Broken
  • Don’t go soft
  • Ghost train out
  • Fear’s in the water
Neue Kritiken im Genre „Pop/Rock“
7.5/10

Colors
  • 2017    
Diskutiere über „The Vincent Black Shadow“
comments powered by Disqus