NFD - Dead Pool Rising - Cover
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NFD Dead Pool Rising


  • Label: Jungle/Rough Trade
  • Laufzeit: 50 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Neo-Goth-Kapelle NFD rekrutiert sich aus den Überbleibseln der Gothic-Rock-Legende Fields Of Nephilim. Und zwar aus dem Ur-Mitglied Tony Pettitt (Bass), sowie den 2002er Reunion-Mitgliedern Simon Rippin (Drums) und Peter White (Gitarre, Gesang). Diesen traditionellen musikalischen Background hört man durchgehend auf allen neun Songs des zweiten NFD-Albums „Dead Pool Rising“, dem Nachfolger des gefeierten Debüts „No Love Lost“ aus dem Jahr 2004.

Darauf wird kein Bombast aufgefahren, es trällert keine Elfe aus den Wäldern Norwegens oder Finnlands und es schwappt kein zentimeterdicker Synthie- und Streicher-Kleister aus den Lautsprechern. „Dead Pool Rising“ ist wunderbar düster und erdig. Mal geht es richtig herzhaft und heavy zur Sache („Descent“, „Light my way“), dann wieder balladesk („Rise“) oder bedrohlich wie in alten Danzig-Songs („Black sun“, „My possession“).

Der ganze Schnickschnack, der das Gothic-Genre sonst gerne an die Grenze der Lächerlichkeit treibt, wurde hier nachsichtiger Weise weggelassen und gegen einen urwüchsigen Rocksound getauscht. Das macht Spaß und dürfte sogar genrefremden Musikfreuden gefallen. Fazit: NFDs Zweitwerk ist ein überraschend gefälliges Album geworden.

Anspieltipps:

  • Rise
  • Caged
  • Black sun
  • Light my way
  • My possession
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